Das zeigt sich insbesondere bei der Mandatsverwaltung. Wie die aktuelle SEPA-Studie der PPI AG zeigt, wird die Finanzwirtschaft die gesetzlich vorgegebene Einführung des europäischen Zahlungsverkehrs unter den gegenwärtigen Bedingungen bis zum Stichtag 2014 allein nicht rechtzeitig bewältigen können. Professionelle Unterstützung von außen wird als Lösungsweg erkannt, diese Mammutaufgabe doch noch verlässlich und termingerecht umzusetzen.

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Zum 1. Februar 2014 müssen sich alle Banken und Versicherungen auf den einheitlichen Zahlungsverkehr in Europa eingestellt haben. Wie die PPI-Studie "SEPA Readiness-Index" dokumentiert, liegen Banken und Versicherungen auf den ersten Blick zwar im Zeitplan.

Doch jede dritte Bank und vier von zehn Versicherungen berichten bereits über technische Probleme bei der Umstellung. "Dies gilt vor allem für die Mandatsverwaltung - einem Kernstück der SEPA-Umstellung", weiß Dr. Hubertus von Poser, Zahlungsverkehrsexperte beim Software- und Beratungshaus PPI AG.

Denn jeder Zahlungsempfänger benötigt künftig ein Mandat, das ihm vom Zahlungspflichtigen erteilt wird und das eine Rückgabemöglichkeit sowie eine klare Referenzierung beinhaltet. Die SEPA-Regelungen verlangen dabei zwingend, dass die Einzugsermächtigungen einmalig schriftlich eingeholt werden. Viele auch bereits bestehende Einzugsermächtigungen müssen deshalb erneut eingeholt werden.