Durch die demografische Entwicklung gewinnt das Produkt für den Einzelnen vielmehr noch an Bedeutung: „Mit zunehmender Alterung der Gesellschaft durch den Anstieg der Lebenserwartung einerseits und der Abnahme der Geburtenraten andererseits wird der Bedarf an kapitalgedeckter betrieblicher und privater Vorsorge künftig weiter steigen“, sagt Prof. Michael Heise, Allianz Chefvolkswirt und Leiter Unternehmensentwicklung in der neuen Allianz Demographic Pulse Ausgabe, die sich mit dem Thema Lebensversicherung kritisch auseinandersetzt. „Lebensversicherungsunternehmen sind weltweit wichtige Akteure am Kapitalmarkt und tragen durch ihre langfristig ausgerichtete Anlagepolitik zur Stabilisierung der Kapitalmärkte bei. Außerdem haben die Unternehmen durch ihre konservative Anlagepolitik viele Kunden in der Krise vor hohen Verlusten bewahrt. Aller Kritik zum Trotz sind Lebensversicherungen für die Menschen wichtig, sicher und rentabel“, resümiert Heise.

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Eine Welt ohne Lebensversicherung?

Lebensversicherungen seien viel mehr als reine Kapitalanlageprodukte. Sie dienen auch zur Absicherung biometrischer Risiken. Wichtige Faktoren sind hier der Todesfallschutz und die Absicherung von Eigenheimwünschen.

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Ende des Jahres 2011 gab es in Deutschland immerhin über 1,9 Millionen Bausparrisikoversicherungen und rund 2,9 Millionen Restschuldversicherungen, die den Erwerb einer Immobilie oft erst ermöglichten.

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Lebensversicherungen stabilisieren die Kapitalmärkte

Die Lebensversicherer haben am Kapitalmarkt eine enorme Bedeutung. Ende des Jahres 2011 verwalteten die Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland Gelder in Höhe von 743 Milliarden Euro. In der EU insgesamt belief sich die Summe auf rund 5.400 Milliarden Euro und trugen damit zur Stabilisierung der Finanzmärkte bei.

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