Die elektronischen Gesundheitskarte ist ein Gemeinschaftsprojekt aller Akteure des deutschen Gesundheitswesens, also Krankenkassen, Ärzten, Zahnärzten, Apotheken und Kliniken. Ziel ist es die medizinische Versorgung zu verbessern und Abläufe effizienter zu gestalten.

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Zu diesem Zweck wurde die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) gegründet. Die Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) werden kontinuierlich in Testregionen geprüft. Der Gesetzgeber will die bisherige Krankenversichertenkarte schrittweise gegen die elektronische Gesundheitskarte austauschen. Start für dieses Projekt bei den Krankenkassen war der 1. Oktober 2011.

Die neue elektronischen Gesundheitskarte soll, um Missbrauch zu vermeiden, mit einem Foto des Versicherten versehen werden. Bis dato mussten die Versicherten zum Fotografen gehen und anschließend die Bilder per Post zur Krankenkasse senden oder per Upload einzureichen.

Die BKK Pfalz bietet nun ihren 200.000 Versicherten einen ganz besonderen Service. In Zusammenarbeit mit der ePortrait, einer Ausgründung der Freien Universität Berlin, hat die Krankenkasse einen Fotoservice in die eigene Homepage integriert. So können die Versicherten ab sofort auf der Webseite der Kasse ihr Lichtbild für die elektronische Gesundheitskarte per Webcam selbst aufnehmen und einreichen.

Andreas Lenz, Vorstandsvorsitzender der BKK Pfalz, begründet diesen Schritt: "Viele unserer Versicherten wünschen sich eine einfache und bequeme Alternative zu Fotograf und Upload. Daher freuen wir uns, mit ePortrait eine Lösung gefunden zu haben, mit der man innerhalb von nur 5 Minuten ein schönes Bild aufnehmen und einreichen kann".

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Auch Hans Christian Heinemeyer, der Geschäftsführer von ePortrait, ist vom gemeinsamen Projekt überzeugt: "Es ist kinderleicht: Ein Klick und Sie haben ein Bild gemacht. Ein weiterer Klick und das Bild ist übermittelt. Falls die Aufnahme nicht gefällt, lässt sie sich beliebig oft wiederholen, bevor man das Bild absendet."