Das Geldinstitut reagiert damit auf Umsatzverluste und schlechte Perspektiven auf den Kapitalmärkten. Das berichtet das Handelsblatt und beruft sich dabei auf informierte Kreise. Bereits unter Vorgänger Josef Ackermann waren 500 Stellen im Bereich Investmentbanking gestrichen worden. Der aktuelle Stellenabbau finde jedoch unabhängig von der, von den neuen Vorstandsvorsitzenden Anshu Jain und Jürgen Fitschen, geplanten strategischen Neuausrichtung der Deutschen Bank statt. Es handle sich um eine „taktische Anpassung und nicht um einen Wechsel der Strategie“, zitiert das Handelsblatt ihre Quelle.

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Damit holt die Deutsche Bank einen marktüblichen Schritt nach, den die internationalen Wettbewerber bereits vollzogen hatten. So bauten Morgan Stanley und Barclays jeweils ca. 1.500 Arbeitsplätze im Bereich Investmentbanking ab. Brady Dougan, der Vorstandsvorsitzender der Credit Suisse, kündigte sogar an im laufenden Jahr 3.500 Arbeitsplätze abbauen zu wollen.

Der Stellenabbau soll jedoch weniger Deutschland betreffen. Sondern vornehmlich im Ausland stattfinden. Da die hiesige Investmentabteilung im Vergleich zu anderen Standorten relativ klein ist. Derweil wird am Markt heiß über eine Kapitalerhöhung der Deutschen Bank spekuliert, um auf Augenhöhe mit der Konkurrenz zu bleiben.