„Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt dem japanischen Volk, das durch diese Naturkatastrophe unermessliches Leid erfahren hat“, so Nikolaus von Bomhard, Vorstandsvorsitzender von Munich Re. „Munich Re unterhält seit 1912 Geschäftsbeziehungen mit japanischen Versicherungsgesellschaften. Wir fühlen uns unseren japanischen Kunden und dem Land insgesamt sehr verbunden und werden unseren Beitrag zur Schadenbewältigung leisten. Auf Munich Re ist Verlass, gerade in Momenten wie diesen.“

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Angesichts der unklaren und sich fortwährend verändernden Situation ist es für eine Abschätzung der volkswirtschaftlichen und der versicherten Schäden noch viel zu früh. Fest steht, dass bei Erdbebendeckungen im japanischen Privatkundengeschäft nur ein sehr kleiner Teil des Risikos ins Ausland transferiert wird. Erwartet wird auch, dass die Auswirkungen der schweren Unfälle in den japanischen Atomkraftwerken die private Versicherungswirtschaft nicht signifikant betreffen werden.

Das Beben, das am Freitagnachmittag (Ortszeit) mit der Magnitude 9,0 die Nordostküste der Hauptinsel Honshu erschüttert hatte, war das stärkste je in Japan registrierte Erdbeben. In Folge des Bebens entstand ein teilweise 7 Meter hoher Tsunami, der an der Nordostküste zahllose Orte und ganze Städte verwüstete.

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Munich Re verfügt über langjährige Erfahrung bei der Risikoeinschätzung, dem Risikotransfer und der Schadenabwicklung bei Naturgefahren, speziell auch bei Erdbeben. Historische Ereignisse, bei denen diese Expertise zum Tragen kamen, waren z.B. das Erdbeben von San Francisco 1906, das Northridge-Erdbeben bei Los Angeles 1994 oder jüngst die Erdbeben in Chile und Neuseeland.