Generali verliert Spitzenplatz an die Allianz

Die Generali Deutschland Lebensversicherung erzielt 2025 mit index- und fondsgebundenen Lebensversicherungen verdiente Bruttoprämien von 4,07 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 2,2 Prozent. Damit bleibt sie zwar die zweitgrößte Einzelgesellschaft in diesem Segment, muss den Spitzenplatz jedoch an die Allianz Lebensversicherung abgeben. Im Jahr 2024 hatte die Generali diese Rangliste noch angeführt.

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Mit einem Portfolioanteil von 62,3 Prozent entfällt weiterhin deutlich mehr als die Hälfte der verdienten Bruttoprämien auf index- und fondsgebundene Lebensversicherungen. Damit gehört die Gesellschaft weiterhin zu den Anbietern, deren Lebensversicherungsgeschäft besonders stark von dieser Produktgruppe geprägt wird.

Cosmos und Dialog setzen andere Schwerpunkte

Innerhalb des Konzerns verfolgt die Cosmos Lebensversicherung ein anderes Geschäftsmodell. Das Unternehmen steigerte die verdienten Bruttoprämien im Geschäft mit index- und fondsgebundenen Lebensversicherungen zwar um 21,7 Prozent auf 159,7 Mio. Euro. Mit einem Portfolioanteil von 12,3 Prozent spielt diese Produktgruppe jedoch eine deutlich geringere Rolle als bei der Generali Deutschland. Das Geschäftsmodell der Cosmos wird vielmehr von der Risikolebensversicherung geprägt, auf die mehr als die Hälfte der verdienten Bruttoprämien entfällt.

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Noch deutlicher zeigt sich diese Spezialisierung bei der Dialog Lebensversicherung. Der Maklerversicherer erzielt im Geschäft mit index- und fondsgebundenen Lebensversicherungen lediglich 542 Tausend Euro verdiente Bruttoprämien; der Portfolioanteil beträgt 0,2 Prozent. Statt kapitalmarktorientierter Vorsorgeprodukte steht auch hier die Risikolebensversicherung im Mittelpunkt, die mehr als 70 Prozent der verdienten Bruttoprämien ausmacht.

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