Roland Rechtsschutz mit deutlichem Gewinnsprung
Der Versicherer Roland Rechtsschutz schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordergebnis ab. Neben einem Umsatzplus von 5,9 Prozent steht ein gestiegener Jahresüberschuss auf 45,9 Millionen Euro zu Buche. Besonders die Strategie zur außergerichtlichen Konfliktlösung zeigt Wirkung.

Roland Rechtsschutz blickt auf ein bemerkenswert erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 5,9 Prozent auf 625,0 Millionen Euro. Damit setzt der Rechtsschutzversicherer seinen kontinuierlichen Wachstumskurs fort. Gleichzeitig legte auch das Ergebnis deutlich zu. Der Jahresüberschuss stieg auf 45,9 Millionen Euro nach 37,5 Millionen Euro im Vorjahr. Auch das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich auf 45,5 Millionen Euro.
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„Mit jedem Wachstumsjahr liegen auch die Erwartungen, die es zu übertreffen gilt, höher. Deshalb bin ich besonders stolz, dass wir unser Geschäftswachstum zu einem nachhaltigen Trend ausbauen konnten“, sagt Vorstandschef Tobias von Mäßenhausen.
Ein wesentlicher Treiber der Entwicklung bleibt das Neugeschäft. Dieses stieg auf 66,1 Millionen Euro und lag damit erneut über dem Vorjahreswert (62,9 Millionen Euro). Auch der Bestand entwickelte sich positiv. Die Anzahl der Versicherungsverträge erhöhte sich leicht um 10.298 Stück auf 1.854.849 Stück. Die positive Beitragsentwicklung wird weiterhin vor allem vom Inlandsgeschäft getragen. Hier entfällt der Großteil der Einnahmen, während das internationale Geschäft in Österreich und Italien stabil wächst.
Ein zentraler Erfolgsfaktor bleibt die konsequente Ausrichtung auf außergerichtliche Konfliktlösungen. Diese Strategie zeigt zunehmend Wirkung – nicht nur im Vertrieb, sondern auch auf der Kostenseite. So stieg zwar die Zahl der gemeldeten Leistungsfälle auf 439.418, gleichzeitig gingen die Leistungszahlungen leicht auf 266,0 Millionen Euro zurück. Der Versicherer profitiert dabei von effizienteren Prozessen, etwa durch telefonische Rechtsberatung oder eine zentralisierte Fallbearbeitung über Partneranwälte.
Trotz der positiven Entwicklung zeigt sich auf der Kostenseite ein gegenläufiger Trend. Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen wachstumsbedingt von 180,2 Millionen Euro auf 196,5 Millionen Euro. Auch die Verwaltungskosten legten deutlich von 43,9 Millionen Euro auf 50,7 Millionen Euro zu. Grund sind vor allem höhere Investitionen in IT, Service und Vertriebskapazitäten.
Für die kommenden Jahre setzt Roland Rechtsschutz weiterhin auf seine Strategie #konfliktlöser26. Ziel sei es, Konflikte schneller, effizienter und nachhaltiger zu lösen. „Wir sehen an unserem organischen Wachstum, dass unsere außergerichtlichen Konfliktlösungs-Angebote überzeugen. Bestandskunden und Bestandskundinnen sowie Neukunden und Neukundinnen schätzen die schnellen, nachhaltigen Ergebnisse unserer Konfliktlösungs-Angebote“, betont von Mäßenhausen.
