Der Provinzial Konzern und die Versicherungskammer gehen den nächsten Schritt in der Partnerschaft. Zuletzt hatten beide Gruppen ihre Servicegesellschaften für Energie, Nachhaltigkeit, Immobilien und Daten unter einem gemeinsamen Dach gebündelt. Dazu war mit der ÖVX GmbH ein eigenes Unternehmen gegründet worden.

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Nun wollen die beiden Konzerne die Zusammenarbeit auf das Schadenmanagement ausdehnen. Hierzu werde sich der Konzern Versicherungskammer an der ALBAG-Gruppe beteiligen. Diese hat sich auf das Schaden- und Instandhaltungsmanagement von Wohnimmobilien spezialisiert. Künftig werde der Konzern Versicherungskammer 49,9 Prozent und die Provinzial 50,1 Prozent der Anteile halten.

Dadurch wollen die beiden öffentlichen Versicherer die Grundlage für den weiteren Ausbau eines flächendeckenden, regional verankerten Handwerkernetzes sowie für die Stärkung der organisatorischen Leistungsfähigkeit im Gebäudeschadenmanagement schaffen. Ziel sei es, die Verfügbarkeit qualifizierter Handwerker auch in angespannten Marktsituationen sicherzustellen und gleichzeitig die Abhängigkeit von externen Schadensteuerungsdienstleistern zu reduzieren.

„Mit dieser Partnerschaft heben wir das Schadenmanagement für unsere Kundinnen und Kunden auf eine neue Stufe. Durch die gebündelte Expertise und die intensive Kooperation sind
wir schlagkräftiger, flexibler und noch näher am Kunden – gerade, wenn es darauf ankommt“, sagt Wolfgang Breuer, Vorstandsvorsitzender des Provinzial Konzerns.

„Als öffentliche Versicherer tragen wir eine besondere Verantwortung für die Menschen und Unternehmen in unseren Regionen. Die Beteiligung an der ALBAG ermöglicht es uns, das
Schadenmanagement gemeinsam weiterzuentwickeln und dabei auf die bewährte Zusammenarbeit innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe aufzubauen. So schaffen wir
effiziente, kundennahe Lösungen und stärken zugleich die regionale Wirtschaftskraft“, ergänzt Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender des Konzerns Versicherungskammer.