Vor drei Wochen, am 21. Juni, verlieh die Onlinemarketing Gesellschaft für Versicherungsvermittler (OMGV) gemeinsam mit den Versicherungsforen Leipzig zum bereits vierten Mal die OMGV Agentur Awards in Leipzig.

Anzeige

Die Preisträgerin in der Kategorie „Zielgruppenstrategie“ war Doris Greinert von der Provinzial. Die Begründung für ihre Auszeichnung lautete wie folgt:
„Doris Greinert hat sich auf die Absicherung von Frauen fokussiert und ist Initiatorin der #SELBSTVERSORGERIN-Kampagne. Sie versteht die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Themas 'Altersvorsorge für Frauen' und fungiert hierbei als Beraterin, Multiplikatorin, aber auch als Mentorin in vielen damit verbundenen Themen.
Doris Greinert vermittelt insbesondere auf LinkedIn wichtige Impulse für Frauen. Dabei trifft sie stets einen exzellenten Ton und bringt in ihren Posts wirkliche Mehrwerte für ihre Zielgruppe. Mit ihrem Engagement und ihrer authentischen Kommunikation ist sie ein Vorbild für die gesamte Branche und eine würdige Preisträgerin in den Augen der OMGV-Award-Jury und der Versicherungsbranche.“

Im Nachgang zur Award-Verleihung bestand Gelegenheit, Doris Greinert ein paar Fragen zu ihrer Zielgruppe, Arbeitsweise, ihrer Planung für das zweite Halbjahr und zum OMGV Award zu stellen.

Versicherungsbote: Hallo Doris, Du wurdest mit dem OMGV Agentur Award 2023 in der Kategorie „Zielgruppenstrategie“ ausgezeichnet. Deine Zielgruppe sind Frauen. Warum kannst Du sie besser beraten als Männer und andersrum gefragt, können Männer, Männer besser beraten als Du?

Doris Greinert: Es geht nicht darum, wer besser oder schlechter beraten wird, es geht einfach darum, die Anzahl der Frauen, die beraten werden, zu erhöhen. Das kann sowohl ein Mann als auch eine Frau.
Meine Beratung ist empathisch und fachlich sehr versiert. Ich schaffe es, dass viele Frauen die Hürde der Beratung für sich selbst nehmen können. Das Thema Altersvorsorge ist top Nr. 1 Verdränger bei Frauen. In der Beratung frage ich viel, wie "dreams & wishes" und höre genau zu. Es geht hier darum, Angst zu nehmen, die Situation positiv zu belegen und Finanzwissen gemeinsam aufzubauen. Eine Beratung von mir ist nie eine Einzelberatung, sondern ein kontinuierlicher Prozess.
Denn Altersvorsorge ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Den ich gemeinsam mit meinen Kundeninnen laufe.

Du bist auf LinkedIn sehr aktiv. Warum diese Plattform? Was bringt das und welcher Aufwand ist für Dich damit verbunden?

LinkedIn ist besonders im B2B-Bereich beliebt. Die Zielgruppe meiner Kampagne sind vor allem Unternehmerfrauen, aber auch distinguierte Frauen in Führung. Es geht um hochwertigen Content, der für die Zielgruppe Mehrwert liefert und daher habe ich LinkedIn gewählt. Aus meiner jahrelangen Social Media-Erfahrung aus den verschiedenen Kanälen, war mir schnell klar, dass LinkedIn DIE Plattform für mich ist. Hier finde ich viel mehr Frauen und erreiche mehr persönlicher, als in meinem originären Bestand meiner Geschäftsstelle, vor allem KMU und Start-ups. Deshalb lohnt sich der Aufwand. Ich mache jeden Monat einen Redaktionsplan, in der Regel 3-5 Posts die Woche (oder mehr) und nach einer Onlinemarketing-Beratung durch eine Agentur aus München in Coronazeiten, arbeite ich immer in meinem Marketing Funnel. Mein Blick ist klar und fokussiert im Funnel - auch in Bezug auf die Customer journey und meine Personas. Ich habe durch meine Präsenz auf LinkedIn so viel neue potentielle Kontakte kennenlernt, die ich dann auch oft digital oder vor Ort treffe. Und täglich kommen neue dazu. Generell wird diese Plattform oft von sehr aktiven Social Media-Usern genutzt und schafft damit eine gute Interaktion. Im Social Selling Index bin ich Top 1 der Branche.

Welche Kanäle wählen Deine Kundinnen hauptsächlich, um dich bzw. Deine Agentur zu erreichen? Ist es LinkedIn, ist es WhatsApp, die E-Mail oder etwas ganz anderes?

Es ist die ganze Bandbreite der Informationskanäle. Viel noch E-Mail, WhatsApp und immer mehr die Messenger von Facebook, Instagram und LinkedIn. Oft aber nach Corona auch persönlich, wenn der eine oder die andere einfach in die Agentur kommt, die ich als "open house" konzipiert habe. D.h., dass meine Tür immer offen steht, wenn ich vor Ort bin. Auch samstags oder mal sonntags.

Ganz allgemein, was planst Du im Onlinebereich für die 2. Jahreshälfte?

Im Onlinebereich plane ich nun natürlich, den Award in meine Marketingstrategie in allen Kanälen einzubauen. Er ist eine tolle Auszeichnung, die einen klaren Blick der Branche und eine unternehmensneutrale Abstimmung darstellt. Ich plane zudem digitale Lunchbreaks, wo es nicht nur um die #selbstvorsorgerin geht, sondern auch für andere Zielgruppen. Zum Anfang des Jahres habe ich zudem eine GmbH & Co.KG mit einer Partnerin gegründet, wo wir zusammen strategisch auf LinkedIn u.a. Unternehmerinnen, Führungsebenen oder auch Personen des öffentlichen Lebens beraten. Darüber hinaus habe ich seit Anfang des Jahres ein lokales Frauennetzwerk mit einer anderen Unternehmerin zusammen gegründet das "Rheinprofil meets #selbstvorsorgerin" heisstwo wir auch ein Onlineformat im Herbst planen. Es bleibt immer spannend. Ich möchte nicht stehen bleiben, sondern die Möglichkeiten der Digitalisierung und im Onlinebereich nutzen, gerade im Versicherungsbereich. Und vor allem in der der hybriden Beratung, die sich als so praktisch erwiesen hat: Erste Kontakt persönlich und zweite und dritte Beratung dann digital. Ein ideales Format!

Anzeige

Last but not least: Wo steht der Award bei dir und wo hängt die Urkunde? 😊
Der Award und die Urkunde stehen direkt im Eingangsbereich. Dort komme ich oft mit Kundeninnen darüber ins Gespräch. Dazu passend hängen bei mir in der Agentur, die absichtlich nicht aussieht wie eine typische Versicherungsagentur, viele #selbstvorsorgerinnen Plakate und Bilder. Das Thema ist für meine Mitarbeiter und mich omnipräsent.