Mit Arbeit 4.0 ist das vernetzte, digitale Arbeiten gemeint. Der Begriff wird vor allem in Deutschland verwendet; möglich, dass das ‚Grünbuch Arbeit 4.0‘ des Bundesarbeitsministeriums von 2015 daran einen hohen Anteil hat. International wird eher von ‚New Work‘ gesprochen. Doch beide Begriffe beschreiben, wie sich die Digitalisierung auf die Menschen und ihre Arbeitswelt auswirkt. Als besondere Kennzeichen werden der Arbeitswelt 4.0 zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten, agile Organisation, Outsourcing oder auch flexible Arbeitszeitmodelle zugeschrieben. Aber auch das Verschwinden der Grenze zwischen Arbeit und Privatleben und die Angst, dass der eigene Job von Maschinen übernommen wird.

Die Arbeitswelt 4.0 schafft aber auch neue Jobs - insbesondere für Menschen mit interaktiven und analytischen Fähigkeiten. Freiberuflich arbeitende Projektmanager gehören zu dieser neuen Berufswelt hinzu. Sie koordinieren Projektpläne und legen wichtige Kennzahlen fest. Im Unterschied zu ihren festangestellten Kollegen kommen noch weitere Aufgaben hinzu, wie die Webseite ‚dieprojektmanager.com‘ aufzählt: Verwaltungsarbeiten, Kundengewinnung, Projektakquise, Vertragsverwaltung oder auch Marketing müssen zusätzlich in Eigenregie übernommen werden.

Dementsprechend ändert sich auch das Risiko selbstständiger Projektmanager: Planungsfehler oder Missmanagement von Terminen oder Ausgaben können erhebliche Vertragsstrafen nach sich ziehen. Zudem können sich vertragsrechtliche Haftungsrisiken von Projekt zu Projekt unterscheiden.
Für diese Berufsgruppe sollte also unbedingt Versicherungsschutz ausgewählt werden, der diese Besonderheiten berücksichtigt. Das kann beispielsweise mit einer klugen Kombination aus Vermögensschaden- und Betriebshaftpflichtversicherung der Fall sein. Manche Anbieter haben hier bereits entsprechende Baukasten-Lösungen vorbereitet.