Im Dezember 2018 hatte die Deutsche Familienversicherung im zweiten Anlauf den Sprung auf das Börsenparkett geschafft. Einen großen Anteil am Börsengang hat die VPV Lebensversicherung. Denn der Versicherer aus Stuttgart hat sich Aktien im Wert von 25 Millionen Euro gesichert. Damit hält die VPV 15,6 Prozent der Anteile an der DFV und darf sich dadurch als Großaktionär fühlen.

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Bei der Rolle als Großaktionär soll es für die VPV jedoch nicht bleiben, hatten beide Unternehmen angekündigt. Denn die DFV möchte in das Geschäft mit Leben-Policen einsteigen und dafür benötigt der Versicherer einen Risikoträger. Diesen Part soll nun die VPV übernehmen. Darauf hätten sich beide Unternehmen verständigt.

Aber auch bei verschiedenen Produkten könnten sich Möglichkeiten für Berührungspunkte ergeben. Einen Weg der direkten Kombination von zwei Produkten haben beide Partner nun an den Start gebracht. So solle die Berufsunfähigkeits-Versicherung der VPV ab sofort mit der Krankentagegeld-Versicherung der DFV abgeschlossen werden können. Dabei solle es nur eine gemeinsame Gesundheitsprüfung geben. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.