Im Juni 2016 hatte die Ergo ein Sparprogramm aufgesetzt. Bis 2020 sollten operativ 540 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Seither geht es für den Versicherer wieder aufwärts. Bereits 2017 konnte der Düsseldorfer Versicherer wieder schwarze Zahlen schreiben. Im vergangenen Jahr fuhr die Tochtergesellschaft der Munich Re sogar stolze 412 Millionen Euro Gewinn ein.

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Nun solle der nächste Schritt des Umbaus vollzogen werden. Dafür werden die Marken des Direktversicherers Ergo Direkt, der Europäischen Reiseversicherung (ERV) und der Rechtsschutz-Labels D.A.S. geopfert. Diese sollen künftig unter der Marke der Ergo vereinigt werden. Zudem solle ein neues Corporate Designs eingeführt werden. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Im Rahmen der Neugestaltung sollen auch verschiedene Geschäftsfelder und Vertriebswege unter einem Dach vereint werden. Das heißt beispielsweise für den Direktversicherer, dass dieser keine separate Homepage mehr hat. Anfang April sollen die bisher getrennten Internetseiten in den gemeinsamen Online-Aufritt der Ergo überführt werden.

Ergo lässt DKV unberührt

Die Europäische Reiseversicherung solle künftig als Ergo Reiseversicherung. Und, auch die Rechtsschutzmarke D.A.S. werde verschwinden und künftig unter der vereinheitlichten Flagge laufen. Von der Neuaufstellung ausgenommen sei dagegen die DKV Deutsche Krankenversicherung. Diese solle aufgrund ihrer starken Stellung im Markt ihren Namen behalten dürfen.

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Der Versicherer verspricht sich von dem einheitlichen Auftritt auf einem Portal mehr Strahlkraft auf die verschlungenen Spezialisten. Dadurch solle natürlich der Umsatz angekurbelt. „Wir bündeln unsere Stärken und richten unser Geschäft und unseren Markenauftritt konsequent auf veränderte Kundenbedürfnisse aus“, sagt ERGO Group Vorstandsmitglied Andree Moschner.