Der Continentale Versicherungsverbund hat die Geschäftszahlen für das Jahr 2017 veröffentlicht. So konnten die Umsätze im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent auf 3,82 Milliarden Euro gesteigert werden. Gleichzeitig sei das Rohergebnis von rund 480 auf knapp 600 Millionen Euro angestiegen. Dies sei auf höhere Beitragseinnahmen sowie stabile Leistungen im Bereich der Krankenversicherung zurückzuführen. Auch beim Jahresüberschuss zeigte sich der Konzern verbessert. Hier sei ein Plus von 23,5 Prozent eingefahren worden. Damit liege der Überschuss für das vergangene Jahr bei 33,1 Millionen Euro. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor.

Anzeige

Die Kranken-Sparte zeigte sich insgesamt stabil. Zwar habe sich die Zahl der vollversicherten Personen um 2.528 auf 406.958 Personen verringert. Dafür seien die Beitragseinnahmen um 4,4 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro angestiegen. Dies sei unter anderem auf Beitragsanpassungen zurückzuführen.

Continentale-Ergebnisse in der Übersicht:

  • Das Konzern-Jahresüberschuss wächst um rund 23,5 Prozent auf 33,1 Millionen Euro.
  • Die Beitragseinnahmen erhöhten sich um 4,1 Prozent auf rund 3,82 Milliarden Euro
  • Die Beiträge im Vorsorgegeschäft stiegen um 3,4 Prozent auf rund 1,66 Milliarden Euro
  • Krankenversicherer steigert Beiträge um 4,4 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro
  • Die Schadenkostenquote sinkt um 0,3 Prozentpunkte auf 93,2 Prozent

Im Bereich der Lebensversicherung konnte der Versicherer höhere Beitragseinnahmen erzielen. Demnach stiegen die Beiträge im Vorsorgegeschäft um 3,4 Prozent auf rund 1,12 Milliarden Euro. Während das Ergebnis durch das Einmalbeitrags-Geschäft leicht geschwächt wurde, habe die Continentale beim Neugeschäft mit fondsgebundenen Versicherungen sowie beim BU-Schutz zulegen können.

Die Komposit-Sparten legten bei den Prämien um 4,7 Prozent zu und erreichten im vergangenen Jahr 1,039 Milliarden Euro. Besonders erfolgreich sei das Geschäft in den Bereichen Kraftfahrt sowie Sach- und Haftpflicht gewesen. Die Schaden-Kostenquote der Schaden- und Unfallversicherung verbesserte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 93,2 Prozent