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Studie

Deutsche Sparer verloren 2017 Milliarden Euro

Laut einer Studie haben die Sparer 2017 erneut mit einer Entwertung ihrer Sparguthaben zu kämpfen gehabt (Symbolbild).kschneider2991@Pixabay.com

Deutsche Sparer haben im letzten Jahr insgesamt 38 Milliarden Euro an Vermögen verloren, so zeigen Berechnungen einer genossenschaftlichen Bank. Hinzugewinnen konnte jedoch, wer sein Geld in Aktien und Fonds angelegt hatte. Trotz niedriger Zinsen und steigender Inflation sparen die Bundesbürger ungebrochen weiter.

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Aufgrund des negativen Realzinses haben die Bundesbürger im Jahr 2017 erneut an Vermögen verloren: Zumindest dann, wenn sie keine Aktien im Portfolio hatten. Das zeigt eine aktuelle Studie der genossenschaftlichen DZ Bank, einem Institut der Volks- und Raiffeisenbanken. Demnach ist der Realzins im vergangenen Jahr auf -0,8 Prozent in den Negativbereich abgesackt. Grund ist neben den niedrigen Zinsen auch, dass die Inflation wieder anzog.

“Landunter“ für Sparer

“In den letzten Jahren blieb die reale Verzinsung von Einlagen, Rentenwerten und Versicherungen dank niedriger Inflationsraten positiv“, heißt es in einem Text auf der Webseite des Geldinstitutes. „Mit der „Rückkehr“ der Inflation änderte sich das 2017 jedoch: Die Inflationsrate stieg auf voraussichtlich 1,7 Prozent und der Realzins drehte mit -0,8 Prozent stark ins Minus. Für die privaten Haushalte bedeutete das Wertverluste ihres Geldvermögens von 38 Milliarden Euro.“

Anders gestaltete sich die Situation für jene, die ihr Geld in Aktien, Fonds und Zertifikate steckten. In der Summe sorgten Kursgewinne für einen Wertzuwachs bei Aktien, Aktien- und Mischfonds sowie Zertifikaten privater Haushalte von 93 Milliarden Euro, so will das Bankhaus errechnet haben.

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Bundesbürger sparen weiter fleißig

Insgesamt wuchs laut DZ Bank das private Geldvermögen der Bundesbürger erneut deutlich: um rund 300 Milliarden Euro beziehungsweise 5,2 Prozent auf nun 6,1 Billionen Euro. So lassen sich die privaten Haushalte offenbar nicht vom Sparen abhalten und legen einen wachsenden Teil ihres Einkommens zur Seite – auch wenn die Zinsen im Keller sind. Die durchschnittliche Sparquote betrug 2017 9,8 Prozent: sie gibt den Anteil des Sparbetrages am verfügbaren Einkommen der Privathaushalte an.

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