Besonders hoch sei die Vorsorgebereitschaft unter den jüngeren Arbeitnehmern bis 30 Jahren (51 Prozent), berichtet das Marktforschungsinstitut YouGov. Auch bei den Besserverdienern mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen ab 2.500 Euro sei der Wille zur Vorsorge höher als im Schnitt (48 Prozent). Mitarbeiter kleiner Unternehmen zeigen hingegen nur eine unterdurchschnittliche Vorsorgebereitschaft (34 Prozent). Für die Studie „bAV-Report 2013“ hat Yougov im November 2013 1.056 Arbeitnehmer befragt.

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Immer mehr bAV-Verträge

Der Trend hin zu mehr betrieblicher Altersvorsorge zeigt sich an der Zahl der Vertragsabschlüsse. 42 Prozent der Befragten haben nach eigener Auskunft bereits einen bAV-Vertrag gezeichnet. Darüber hinaus sind zehn Prozent in den nächsten zwölf Monaten konkret an einem Vertragsabschluss interessiert.

Nach Einschätzung der YouGov-Experten profitiert die betriebliche Altersvorsorge dabei von der Schwäche alternativer Altersvorsorgeprodukte. Aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase ist etwa die Lebensversicherung derzeit negativ in die Schlagzeilen geraten.

Aber es gibt auch bAV-Abstinenzler unter den Umfrageteilnehmern. Etwa jeder vierte Arbeitnehmer sagte aus, sich überhaupt nicht für die betriebliche Altersvorsorge zu interessieren. Wie die Studienergebnisse zeigen, finden sich besonders viele Desinteressierte (34 Prozent) in der unteren Einkommensgruppe bis 1.500 Euro monatlichem Haushaltsnettoeinkommen.

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40 Prozent der Beschäftigten sind aufgeschlossen gegenüber Infoveranstaltungen

Bei der Akzeptanz von Informationsveranstaltungen und Sprechstunden zur betrieblichen Altersvorsorge zeigen sich die Beschäftigten gespalten. Mehr als vierzig Prozent stehen möglichen Angeboten positiv gegenüber. Erwartungsgemäß sind vor allem bAV-Abschlussbereite an solchen Serviceleistungen der Anbieter interessiert. (Info-Veranstaltungen: 63 Prozent, Sprechstunden: 59 Prozent). Hier ist also für den Vertrieb ein großes Potential vorhanden.

YouGov