Provision oder Honorar; Beratung oder Vermittlung: Politik, Verbraucherschutz und Vermittlerverbände debattieren, wie Finanzberatung vergütet werden sollte und ob sich durch die Art der Vergütung die Qualität der Beratung steigern lässt.

Anzeige

Für Endkunden ist diese Debatte nicht unbedingt leicht zu durchschauen. Ein Grund dafür: Auch Versicherungsmakler können bei der Vermittlung von Nettotarifen ein Honorar in Rechnung stellen. Für Versicherungsberater ist das gar der Regelfall. Welcher Vermittler-/Berater-Typus unter welchen Voraussetzungen Honorare in Rechnung stellen darf, zeigt folgende Übersicht:

Die Tabelle ist der Studie „Provisions- oder Honorarberatung – Was erwarten die Kunden?“ entnommen. Für diese Publikation beauftragte das DVAG-nahe Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) Statista mit der repräsentativen Befragung von 2.000 Entscheidern aus privaten Haushalten. Die wissenschaftliche Leitung der Studie übernahmen die Professoren Michael Heuser von der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Marburg und Matthias Beenken von der Fachhochschule Dortmund.

Anzeige

Die Kern-Ergebnisse der Studie sind denen einer aktuellen KPMG-Studie sehr ähnlich. So gäbe es keinen Hinweis darauf, dass es für Kunden erstrebenswert ist, sich separat durch Honorarberater beraten zu lassen, um besser informierte Kaufentscheidungen für Finanzprodukte treffen zu können, heißt es in einer Meldung dazu.

Seite 1/2/