Auch die Schaden-/Kostenquote verschlechterte sich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank diese um 4,1 Prozentpunkte auf 97,8 Prozent. „Unsere Schaden-Kosten-Quote vor Belastungen aus Naturkatastrophen und Auswirkungen von COVID-19 liegt bei 94 Prozent.“, erklärte Terzariol.

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Allianz-Ergebnisse in der Übersicht:

  • Das Operatives Ergebnis sinkt um 22,2 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro
  • Der Umsatz klettert um 5,7 Prozent auf 42,6 Milliarden Euro
  • Die Solvency-II-Kapitalquote liegt bei 190 Prozent
  • Schaden-Kosten-Quote klettert um 4,1 Prozentpunkte auf 97,8 Prozent.

Die eingenommenen Beiträge im Bereich der Lebens- und Krankenversicherung stiegen um 6,5 Prozent auf 20,5 Milliarden Euro. Auch hier gab es große Einbußen beim operativen Ergebnis, dass um 25,3 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro zurückging. Der Neugeschäftswerts lag 494 Millionen Euro und damit unter dem Wert aus dem Vorjahr (609 Millionen Euro).

Im Bereich der Kapitalanlagen vermeldet der Konzern rückläufige Zahlen. Gesunken ist das für Dritte verwaltete Vermögen. Hier fielen die Zahlen um 129 Milliarden Euro auf 1.557 Milliarden Euro. Das gesamte verwaltete Vermögen ging im ersten Quartal 2020 auf 2.134 Milliarden Euro zurück. Durch verbesserte Margen habe sich das operative Ergebnis im ersten Quartal 2020 um 18,6 Prozent auf 679 (573) Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert.