Der Versicherer hatte im November 2011 ein Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit angekündigt. Dazu will AXA seine Kosten bis 2015 um 328 Mio. Euro reduzieren und seine Organisation weiter straffen.

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In dem Papier ist insbesondere vereinbart, dass es keine betriebsbedingten Beendigungskündigungen geben wird und dass trotz bundesweiter Konsolidierung von Funktionen auf eine Schließung von Standorten verzichtet wird. Im Zuge der Straffung der Organisation soll die Bündelung von Funktionen an weniger Standorten erfolgen. Die kleineren Standorte Bremen, Dortmund, Mannheim, Karlsruhe und Nürnberg werden zu Verwaltungsaußenstellen der führenden Standorte Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München.

Änderungen sozialverträglich umsetzen

Im Vergleich zum heutigen Rahmensozialplan sollen verbesserte Leistungen vereinbart werden. Geplant sind höhere Abfindungen und ein nochmals attraktiveres Überbrückungsmodell für ältere Arbeitnehmer. Außerdem wird AXA gesundheitsfördernde Maßnahmen fortsetzen und regelmäßige Gefährdungsanalysen durchführen. Hierdurch will man sicherstellen, dass es zu keinen Überlastungen kommt.

Weiterhin geplant ist der Abschluss eines neuen Bündnisses. Damit verzichtet der Arbeitgeber auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen für weitere drei Jahre bis einschließlich 31.12.2015. Das neue Bündnis verlängert sich über diesen Zeitpunkt hinaus um zweimal je ein Jahr bis maximal 2017, wenn bestimmte wirtschaftliche Kennzahlen erfüllt werden und die anstehenden Maßnahmen zu den beabsichtigten Kosteneinsparungen führen.

Ulrich C. Nießen, Personalvorstand, zeigte sich zufrieden: "Der Abschluss der Eckpunktevereinbarung und die Erneuerung des Bündnisses sind ein eindeutiges Signal, dass AXA - auch in turbulenten Zeiten - notwendige Veränderungen verantwortungsbewusst und sozialverträglich umsetzt. "