Die Generali Gruppe hat ihre Geschäftszahlen für die ersten sechs Monate des Jahres 2018 veröffentlicht. Dabei kann der Triester Versicherungskonzern durchaus gute Zahlen vorweisen. So habe sich der operative Gewinn um 2,7 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro gesteigert. Auch das Konzernergebnis sei deutlich angestiegen. So kletterte der Nettogweinn um 8,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Das gute Ergebnis basiere nicht nur auf dem guten Weg des Bereichs Schaden- und Unfall. So habe auch der Lebenbereich zulegen können.

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Generali-Ergebnisse in der Übersicht:

  • Operatives Ergebnis legt um 2,7 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zu
  • Gesamtumsatz stieg um 6,5 Prozent auf 35,1 Milliarden Euro
  • Der Nettogewinn stieg um 8,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro
  • Die Schaden-Kosten-Quote liegt bei 92 Prozent
  • Solvency-II-Kapitalquote liegt bei 201 Prozent

Trotz schwerere Schäden aus Elementarereignissen konnte der Gewinn im Bereich Schaden- und Unfall um 3,8 Prozent gesteigert werden. Zudem seien die Beiträge um 2,1 Prozent gestiegen. Die Schaden-Kosten-Quote liege nun bei 92 Prozent. Anfang des Jahres hatte der Wert noch bei 92,8 Prozent gelegen.

Der Bereich Lebensversicherung konnte leicht zulegen. Hier seien die Beiträge um 8,6 Prozent auf rund 24 Milliarden Euro gesteigert worden. Damit kletterte der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent. Besonders fondsgebundene Produkte hätten zulegen können.

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Der Versicherer zeigte sich sehr zufrieden mit den erreichten Ergebnissen. Schließlich hatte die Generali-Gruppe ein bewegtes Jahr hinter sich. Denn der italienische Konzern hat sein Geschäft in vielen Bereichen umgekrempelt. Während international zuletzt einige Bestände abgestossen worden, hatte der Versicherer seinen Auftritt in Deutschland komplett neu geordnet. Dabei sollte generell ein einheitliches Markenbild geschaffen werden. Vor kurzem konnte der Konzern dann endlich den Verkauf der deutschen Leben-Sparte festzurren. Käufer der rund vier Millionen Policen ist der Run-off-Versicherer Viridium, der 89,9 Prozent der Anteile überimmt. Die Generali Deutschland solle mit 10,1 Prozent beteiligt bleiben und ein Mitglied im Aufsichtsrat stellen.