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BMWi

18 Versicherungen starten Insurtech-Schmiede in Köln

377053/Pixabay

30 Unternehmen aus der Versicherungswirtschaft haben in Köln den Verein "InsurLab Germany e.V." gegründet. Zu den Gründern zählen immerhin 18 Versicherer. Dieser soll künftig den Standort Köln zu einer Insurtech-Schmiede machen. Ein weiteres digital Hub mit dem Themengebiet Insurtech besteht bereits in München.

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Die Bundesregierung möchte mit ihrer Digitalhub-Initiative Städte oder Regionen zu Knotenpunkten der digitalen Entwicklung hervorheben. Ziel des Projekts sei es, mehr internationale Start-ups am Industriestandort Deutschland anzusiedeln. Die Standorte sollen von Bund und Ländern unterstützt werden.

Das Thema Insurtech wurde vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) in Köln sowie in München angesiedelt. In beiden Standorten sollen Versicherer künftig mit jungen Unternehmen an neuen Ansätzen für die Versicherungswirtschaft basteln. Bereits im Juli 2017 hatten zwölf Versicherer aus Bayern in München den Verein "InsurTech Hub Munich e.V." gegründet und den Startschuss für die bayerische Insurtech-Schmiede gegeben.

Trägerverein von 30 Unternehmen gegründet

Nach einer gut dreimonatigen Vorbereitungszeit seit Gründung des Trägervereins "InsurLab Germany e.V." soll nun auch der Kölner Kreativ-Zirkel ans Werk gehen. Die neue Plattform wurde von insgesamt 30 Unternehmen angeschoben und soll ihren Sitz im ehemaligen Carlswerk in Köln-Mülheim haben. Zu den Gründern zählen insgesamt 18 Versicherer. Zu diesen gehören Alte Leipziger, Arag, Axa, Barmenia, Concordia, DEVK, Debeka Gen Re, Gothaer, Ideal, Inter, LVM, Rheinland Versicherung, Provinzial, R+V, Scor, VGH und VHV. Hinzu kommen Dienstleister, Start-Ups und Initiatoren, um die Stadt Köln sowie zwei Kölner Hochschulen.

In den Vorstand des Vereins wurden Mathias Bühring-Uhle (Vorstand Gothaer), Ulrich Pasdika (Generalbevollmächtigter der Gen Re) und Walter Botermann (Vorstandsvorsitzender Alte Leipziger Hallesche) gewählt. Aktuell würden die wichtigsten Positionen im Team besetzt. In der Übergangszeit bis zur Verpflichtung eines Geschäftsführers werde das Team vom ehemaligen Ergo-Chef Torsten Oletzky koordiniert, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Ziel des Projekts sei es, mehr internationale Start-ups am Industriestandort Deutschland anzusiedeln. Gemeinsam sollen dann zukunftsträchtige Ideen für die Versicherungswirtschaft geschmiedet werden. Dabei sollen unterschiedliche Veranstaltungsformate helfen.

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