Ende März 2015 unterschrieb Jürgen Klopp einen Drei-Jahres-Vertrag mit der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Der frühere Meistertrainer von Borussia Dortmund soll nicht nur als Markenbotschafter von Europas größtem Allfinanzvertrieb in Erscheinung treten. Darüber hinaus wird er aktiv in die Weiterbildung eingebunden, wo er laut DVAG „zu Themen wie Teambuilding, Talententwicklung, Identifikation oder Erfolgsstrategien in eigens dafür entwickelten Schulungen und auf exklusiven Veranstaltungen“ referiert.

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Klopp lobt Teamgeist bei der DVAG

Doch warum engagiert sich Klopp für den Strukturvertrieb? Und welche Tipps will er Vermittlern mit auf den Weg geben? Darüber gab Klopp nun in einem Exklusiv-Interview für das Vermögensberater-Magazin der DVAG Auskunft. Vor allem der Teamgeist, den er auch am Fußball so schätzt, sei bei der DVAG sehr ausgeprägt, so seine Einschätzung.

„Was mich an der DVAG gleich am Anfang beeindruckt hat, war die großartige Stimmung bei gemeinsamen Treffen. Wie sehr sich dort für den Erfolg des anderen gefreut wird. Das ist etwas ganz Besonderes und spricht für ein gutes Team“, gibt Klopp zu Protokoll.

Teamgeist – dies sei auch der Grund gewesen, warum sich Klopp überhaupt für Fußball entschieden habe. Als Junge habe er Sportarten wie Skifahren und Tennis schnell aufgegeben, bei denen man auf sich allein gestellt sei. Bei Fußball hingegen reizte ihn „die Gemeinschaft mit anderen Jungen extrem. Jemand anderem zu helfen, besser zu werden. Aber auch von der guten Leistung anderer zu profitieren. Diese Mischung war mir schon immer wichtig. Ich mag es, einen Sieg im Team zu feiern. Aber auch, eine Niederlage gemeinsam zu erleiden.“

„ Die DVAG ist ein fahrender Zug“

Klopp antwortet auch auf die Frage, welche Erfolgstipps er den DVAG-Vermittlern mit auf den Weg geben will. Als „fleischgewordender Küchenpsychologe“, der Fachbücher zuletzt an der Uni gelesen habe, will sich Klopp dabei ganz auf den „gesunden Menschenverstand“ als wichtigsten Ratgeber verlassen. Das bedeutet für den charismatischen Trainer: Lehren aus dem eigenen Wohlbefinden ziehen.

“Wichtig ist zu erkennen, wann man Hilfe braucht. Was man gut beherrscht und worauf man sich verlassen kann. Für solche Momente habe ich ein ausgesprochen gutes Gedächtnis“, sagt Klopp. Es gebe keine perfekte geradlinige Karriere, gibt Klopp zu bedenken, und ihm habe es immer mehr Spaß gemacht, einen Zug anzuschieben als auf einen fahrenden Zug aufzuspringen. „Die DVAG ist ein fahrender Zug, keine Frage. Wer darauf springt, hat schon einmal eine gute Entscheidung getroffen.“ Man dürfe allerdings nicht mitschlittern und müsse wissen, dass es auch Probleme zu lösen und Extremsituationen zu meistern gebe. „Hinfallen ist kein Problem. Aufstehen ist wichtig“, so Klopps -wenig originelles- Fazit.

Gute Karrierechancen, aber Härte gegen Aussteiger

Mit Klopp als Werbepartner bleibt die DVAG ihrem Grundsatz treu, sich nach außen als eingeschworene Gemeinschaft zu präsentieren. Tatsächlich werden dem Vertrieb vom Analysehaus Assekurata exzellente Karrierechancen bescheinigt. Die Teambildungs-Maßnahmen der DVAG wurden mehrfach ausgezeichnet.

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Aber es gibt auch kritische Stimmen. Das Fachportal FONDS professionell kritisierte in einem Artikel von 2013 die harten Klauseln in Vermögensberater-Verträgen, die speziell bei einem Ausstieg aus dem Unternehmen greifen. So sehen die Vereinbarungen lange Kündigungsfristen vor: ein Direktionsleiter muss nach Informationen von FONDS professionell bereits 36 Monate im Voraus kündigen. Das Magazin zitiert zudem Kai Behrens, Rechtsanwalt aus Münster, der hunderte DVAG-Aussteiger vor Gericht vertrat. "Sobald ein Berater gekündigt hat, stellt die DVAG in aller Regel die Provisionsvorschüsse und oft gar die Weiterzahlung von Bestandsprovisionen ab. Mir liegen inzwischen fast ein Dutzend Entscheidungen vor, dass dies nicht zulässig ist, trotzdem verfährt die DVAG weiterhin so", sagte Behrens dem Magazin.

DVAG-Magazin