Anfang Juli 2018 hatten die Generali und die Viridium Gruppe die nahestehende Übernahme des Leben-Bestandes der Generali verkündet. Anfang April 2019 hatte auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) grünes Licht gegeben. Die Finanzaufseher hatten sich davon überzeugt, dass die Belange der versicherten Kundinnen und Kunden ausreichend gewahrt bleiben, ein sogenanntes Inhaberkontrollverfahren sei erfolgreich verlaufen.

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Inzwischen ist die mehrheitliche Übernahme der Generali Leben mit Wirkung zum 30. April 2019 abgeschlossen. Damit wechselten rund vier Millionen Verträge mit einem Volumen von 37,1 Milliarden Euro aus dem Besitz des Versicherers mit dem geflügelten Löwen in Richtung Neu-Isenburg. „Wir freuen uns, dass Viridium nun die Verantwortung für die Kunden der Generali Leben und ihre Verträge übernehmen darf. In den kommenden Monaten konzentrieren wir uns stark auf die Integration, damit die Kunden der Generali Leben von den Vorteilen unserer einheitlichen, effizienten Plattform profitieren können.“, sagte Heinz-Peter Roß, CEO der Viridium Gruppe.

Viridium übernimmt Generali-Mitarbeiter

Der Abwicklungs-Spezialist hat 89,9 Prozent der Anteile übernommen. Die Generali Deutschland solle mit 10,1 Prozent beteiligt bleiben und ein Mitglied im Aufsichtsrat stellen. Durch den Deal erhöht sich der Vertragsbestand der Viridium Gruppe auf auf knapp 4,8 Millionen Versicherungsverträge. Die Gesellschaften der Gruppe verwalten nach eigenen Angaben künftig ein Vermögenvon von rund 60 Milliarden Euro.

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Für Versicherungsnehmer werde sich vorerst nichts ändern. Lediglich der Name des Versicherers solle sich ändern. Nach einer technisch bedingten Übergangsfrist sei die Umbenennung für den Herbst 2019 geplant. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Überdies habe Viridium sämtliche Mitarbeiter, die bisher den Bestand der Generali Leben betreuten, übernommen. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten den Arbeitgeber gewechselt.