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Statista-Umfrage

Berufsunfähigkeitsversicherung - Nicht einmal jeder fünfte Bundesbürger ist versichert

Vertrauen auf die Schutzengel? Viele Bundesbürger haben keine Berufsunfähigkeitsversicherung (Symbolbild).Alexas_Fotos@Pixabay.com

Laut einer Umfrage des Statistikportals Statista besitzt weniger als jeder fünfte Bundesbürger (18 Prozent) eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Zudem gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, dass eine BU-Versicherung für ihn überhaupt nicht infrage käme. Der am weitesten verbreitete Vorsorgeschutz ist demnach eine Unfallversicherung.

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Glaubt man einer aktuellen Umfrage des Online-Portals Statista, dann besitzt nicht einmal jeder fünfte volljährige Bundesbürger eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Auf die Frage: „Welche der folgenden Vorsorgeversicherungen haben Sie“, antworteten demnach nur 18 Prozent der Umfrageteilnehmer, eine solche zu besitzen. Statista befragte im Juli 1.022 Personen, die in ihrem Haushalt für den Versicherungsabschluss zuständig sind.

Laut der Umfrage schließt mehr als jeder zweite der Befragten explizit aus, einen BU-Vertrag abzuschließen. 54 Prozent antworteten demnach, eine solche Police käme für sie überhaupt nicht infrage. Im Vergleich zu anderen Sparten, nach denen „Statista“ ebenfalls fragte, ist der Berufsunfähigkeits-Schutz demnach jener Vertrag, der von den wenigsten Umfrage-Teilnehmern in Betracht gezogen wird.

Berufsunfähigkeit im Schnitt mit 47 Jahren

Die Umfrage zeigt erneut ein mangelndes Risikobewusstsein vieler Bundesbürger. Laut der Deutschen Rentenversicherung (DRV) schafft es jeder Fünfte nicht, bis zur Altersrente zu arbeiten, sondern scheidet vorher aus seinem Beruf aus. Und zwar durchaus zeitig: Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) tritt eine Berufsunfähigkeit im Schnitt mit 47 Jahren ein. Da haben die meisten noch ein Drittel ihres Berufslebens vor sich. Allein die privaten BU-Versicherer zahlten im Jahr 2016 rund rund 3,59 Milliarden Euro an Renten und Kapitalzahlungen aus.

Immerhin: Das Absicherungsniveau wächst seit Jahren. Zum Jahresende 2016 hatten die Versicherer 4,26 Millionen Hauptversicherungen gegen Berufs- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in ihrem Bestand, so geht aus GDV-Zahlen hervor. Die Zahl der Verträge ist damit um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr angewachsen.

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Unfallversicherung am verbreitetsten

Die am weitesten verbreitete Vorsorgeversicherung ist laut Statista die Unfallversicherung: Hier bejahten 43 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass sich eine solche Besitzen. Ebenfalls abgefragt wurden unter der Bezeichnung „Vorsorgeversicherung“ die private Rentenversicherung (25 Prozent Zustimmung) sowie Risikolebensversicherung (20 Prozent).

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