Das mit zweistelligen Millionenbeträgen finanzierte Startup Wefox verzahnt sich weiter mit der „alten“ Versicherungswelt. Dabei setzt das Unternehmen bewusst auf Kooperationen mit Risikoträgern. In Deutschland sollen in Summe „fünf bedeutende“ Versicherer gebunden werden. In der Schweiz und in Österreich sollen jeweils drei Gesellschaften ins Boot geholt werden.

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Mit dem Ergo-Konzern wurde bereits im April 2017 ein Bündnis geschmiedet. So wolle sich der Versicherer an der Zukunfts-Schmiede des Insurtechs beteiligen. Im Mai kamen mit der Barmenia und der VHV zwei weitere prominente Kooperationspartner hinzu.

Nun präsentiert das, in der Schweiz gegründete Unternehmen, mit dem Volkswohl Bund den nächsten Partner. Der Maklerversicherer, der im Juni 2017 einen neuen Lebensversicherer gegründet hatte, wolle sich ebenso wie die Ergo an der Zukunfts-Schmiede des Insurtechs beteiligen.

Beide Parteien wollen künftig an Lösungen für administrative Prozesse, wie Angebotserstellung, Schadenmeldungen und Zahlungsverkehr schrauben. Diese Prozesse sollen in der nächsten Generation kostensparend und in Echtzeit organisiert werden können, heißt es in einer Pressemitteilung.