Übernahmen und Verschmelzungen mit Beteiligung deutscher Unternehmen nehmen zu. Waren es im Jahr 2010 noch 1.007 Transaktionen, stieg die Anzahl im vergangenen Jahr auf 1.507 Transaktionen. Experten zufolge wird der Trend bei Unternehmensverkäufen anhalten – im Mittelstand beispielsweise im Rahmen der Unternehmensnachfolge.

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Diese Entwicklung erfordere Versicherungslösungen, die in Deutschland bislang wenig bekannt seien, schreibt die Ergo in einer heutigen Pressemeldung. Dazu zählt die Warranty & Indemnity Versicherung, die in Deutschland erstmals vor zirka zehn Jahren mit englischen Vertragsinhalten angeboten wurde.

Zielgruppe Mittelstand, Insolvenzverwalter und Private Equity Fonds

Zielgruppe für das neue Angebot seien "mittelständische Unternehmen, Insolvenzverwalter und Private Equity Fonds", betont Christian Diedrich, im Vorstand von ERGO für die Schaden- und Unfallversicherung verantwortlich. Die Ergo arbeite als „einer der ersten Anbieter in diesem Bereich mit deutschen Vertragstexten, die auf deutschem Recht basieren.“ Dabei greife man auf die Erfahrungen in der Versicherung mittelständischer Unternehmen zurück.

Bei Unternehmenstransaktionen werden Garantien des Verkäufers an den Käufer abgegeben. Die Warranty & Indemnity Versicherung sichert Käufer und Verkäufer von Unternehmen gegen etwaige Risiken aus Garantieverletzungen im Kaufvertrag ab. Dazu zählt zum Beispiel die Haftung aus Garantieverletzungen im Zusammenhang mit Bilanzen, gewerblichen Schutzrechten oder staatlichen Beihilfen. Die Warranty & Indemnity Versicherung kann vom Käufer (Vermögens-Eigenschadendeckung) oder Verkäufer (Vermögens-Haftpflichtdeckung) abgeschlossen werden.

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Eine große Anzahl der Transaktionen in Deutschland liegt im mittelständischen Industriebereich. „ERGO hat einen guten Namen in der Gewerbe- und Industrieversicherung. Daher sehen wir sehr gute Chancen, dieses innovative Produkt erfolgreich im Markt zu positionieren“, so Diedrich.

PM Ergo