Sterbegeldversicherung - Vergleich


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Sterbegeldversicherung und Bestattungsvorsorge: Sinnvoller Schutz

Bis zum 01. Januar 2004 war das Sterbegeld bei Tod eines gesetzlich Versicherten – als Zuschuss für die Hinterbliebenen – Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkasse. Dies änderte sich aber mit dem GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vom 14. November 2003: Seitdem werden Angehörige nicht mehr durch Leistungen unterstützt, die helfen sollen, einen Teil der Begräbniskosten abzufedern. Für Familien wird dies mitunter zum Problem, denn eine Beerdigung ist keineswegs billig.

Bestattung von Angehörigen: Es drohen hohe Kosten

Stiftung Warentest gibt für Deutschland durchschnittliche Bestattungskosten in Höhe von 4.500 Euro an, die allerdings nach Region und Ausführung sehr stark schwanken könnten. Derartige oder gar höhere Kosten für eine Beerdigung werden besonders dann zur Last, wenn Angehörige über kein finanzielles Polster verfügen. Ein Vorsorgeprodukt, um die Nächsten vor solchen Belastungen zu bewahren, ist die Sterbegeldversicherung.

Produkt ermöglicht Schonvermögen

Eine Sterbegeldversicherung ist eine kapitalbildende Versicherung, die bei Tod des Versicherungsnehmers Geld an die Angehörigen auszahlt. Sie funktioniert wie eine Risikolebensversicherung. Da das Geld aber einzig der Deckung der Bestattungskosten dient, ist die Versicherungssumme in der Regel geringer.

Diese Eigenschaft kann Vorteile bieten. Denn wer auf andere Weise Geld für die Bestattung anspart, riskiert, dass dieses Geld für die Pflegekosten aufgebraucht werden muss. Das droht besonders bei Unterbringung im Heim aufgrund des Alters. Müssen Bewohner eines Pflegeheims doch für den Eigenanteil (EEE) für pflegebedingte Kosten, für die Kosten der Unterkunft und Verpflegung sowie für Investitionskosten des Heimes zahlen. Mittlerweile sind es im Schnitt über 2.000 Euro, mit denen sich pflegebedürftige Heimbewohner an den Kosten beteiligen. Und wenn das Geld nicht reicht, ist auch das angesparte Geld für Bestattungen in Gefahr.

Geld aus der Sterbegeldversicherung hingegen gehört per Gesetz zum Schonvermögen – auf dieses Geld darf nicht für die Pflegekosten zugegriffen werden. Und der Staat darf dieses Geld auch nicht pfänden. Solche Überlegungen erklären, warum die Sterbegeldversicherung durchaus sinnvoll sein kann.

Verschiedene Möglichkeiten der Zahlung

Angespart wird die Versicherungssumme für das Sterbegeld anhand verschiedener Möglichkeiten. So kann eine Prämienzahlung monatlich oder quartalsweise erfolgen (viertel- oder halbjährlich oder auch jährlich). Der Preis der Prämie hängt hierbei von verschiedenen Faktoren ab: Alter einer Versicherungsnehmerin oder eines Versicherungsnehmers bei Abschluss der Police, Beitragszahldauer (sie kann zum Beispiel bis zum Alter von 65 Jahren oder von 70 Jahren usw. erfolgen), Berufsstand. Ob und wie sich aber solche Faktoren auf die Prämie auswirken, ist je nach Versicherer und Produkt unterschiedlich.

Gesundheitsprüfung oder Wartezeit – oder Einmalzahlung

Unterschiedlich ist – je nach Anbieter und Produkt – auch, ob eine Gesundheitsprüfung durch die Beantwortung der Gesundheitsfragen nötig ist. Gehört doch die Beantwortung der Gesundheitsfragen nach bestem Wissen und Gewissen zu den wichtigsten Obliegenheiten des Versicherungsnehmers. Denn die sogenannte „vorvertragliche Anzeigepflicht“ fordert nach Paragraph 19 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) vom Versicherungsnehmer, bei Abgabe einer Vertragserklärung jene „ihm bekannten Gefahrumstände“ anzuzeigen, „die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind.“

Geschieht dies nicht, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten, sobald er im Nachhinein von einer Verletzung der Anzeigepflicht erfährt. Im schlimmsten Fall verliert der Versicherungsnehmer trotz langjähriger Zahlungen den Versicherungsschutz und damit den Anspruch auf die Leistung.
Aufgrund der Besonderheit des Produktes aber – die zum Teil geringere Versicherungssumme –verzichten nicht wenige Versicherer mittlerweile auf eine Gesundheitsprüfung bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung.

Stattdessen wird häufig per Vertrag eine Wartezeit vereinbart: Erst nach Ablauf dieser Wartezeit besteht Leistungsanspruch. So sichern sich die Unternehmen gegen die Gefahr, schnell leisten zu müssen ohne aufgebautes Kapital. Die Wartezeit kann zum Beispiel 18 oder 24 Monate betragen. Wer die Wartezeit umgehen will, für den bietet sich aber häufig die Möglichkeit einer höheren Einmalzahlung an.




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