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10.06.2015

EinsparungenAllianz startet Stellenabbau im Vertrieb

Die Allianz spart in der Vertriebsunterstützung und will in Deutschland fast jede dritte Geschäftsstelle schließen. Allianz

Die Allianz baut Stellen im Vertrieb ab. Gleichzeitig will der Konzern fast jede dritte Geschäftsstelle schließen und damit etwa 40 Millionen Euro einsparen. Das berichten Süddeutsche Zeitung und das Handelsblatt.

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„Wir wollen die Struktur unseres Vertriebs straffen. Bislang haben wir 88 Geschäftsstellen, in denen unsere Vertreter betreut werden. Künftig werden wir mit 60 Geschäftsstellen arbeiten", so Allianz-Vertriebsvorstand Joachim Müller gegeünber dem Handelsblatt am Mittwoch.

Allianz: Vertrieb effizienter gestalten

Noch Anfang des Jahres erklärte Markus Rieß, Chef der Allianz Deutschland AG, in einem Interview, dass der Konzern den Vertrieb effizienter gestalten wolle. An Standorten mit mehreren Geschäftsstellen, wie in Berlin oder München, wird sich die Allianz künftig auf eine Vertretung beschränken. Rund ein Drittel der Vertreter werde laut Müller dadurch einer neuen Geschäftsstelle zugeordnet.

Insgesamt verringert sich die Zahl der Angestellten um 360 Personen. Dies betreffe Angestellte im Führungs- und Innendienst.

Vertreter in der Kundenbetreuung nicht von Stellenstreichung betroffen

Rieß sagte Anfang des Jahres bereits, dass die Zahl der Vertreter durch die Online-Offensive nicht sinken werde. Davon rückt auch Müller nicht ab: Bei den Versicherungsvertretern werde sich weder die Zahl der Büros noch die Zahl der Mitarbeiter verringern, so Müller.

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Allianz investiert in Digitalisierung

Im Bereich Digitalisierung investiert der Konzern hingegen. Kundenkontakt und Beratung soll stärker ins Internet verlagert und über Videochats oder Social Media Kanäle abgewickelt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert die Allianz Deutschland in den kommenden drei Jahren 80 bis 100 Millionen Euro in den Online-Auftritt und digitale Vernetzung.

Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung
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