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03.02.2016

StellenabbauGenerali will bis 2018 rund 1.000 Stellen abbauen

Die Generali baut bis 2018 rund 1.000 Stellen ab.Generali Versicherungen

Die Generali hat sich mit den Betriebsräten auf eine Umsetzung der neuen Strategie geeinigt. Im Rahmen des Umbaus soll eine einfachere Betriebsplattform, digitalisierte und vereinheitlichte Unterstützung im Back Office installiert werden. Ziel ist es die Sach- und Personalkosten signifikant zu senken. Resultierend daraus sollen bis 2018 rund 1.000 Stellen abgebaut werden. Auf betriebsbedingte Kündigungen wolle das Unternehmen verzichten.

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Die Generali will sich in Deutschland neu aufstellen. Ziel sei es den Kundenservice zu stärken und unnötige Kosten zu reduzieren. Damit wolle man die Lücke zu den besten Wettbewerbern im Markt schließen. „Mit dieser Neuausrichtung wappnen wir uns für die vor uns liegenden Herausforderungen in Deutschland, unserem zweitgrößten Markt.“, erklärte Mario Greco, der CEO der Generali Group im Vorjahr. Bis Ende 2018 solle der Umbau abgeschlossen sein.

Generali startet radikalen Umbau

Um die großen Ziele der Generali Group umzusetzen sollen die Einheiten Generali Deutschland Holding, Generali Versicherung und Generali Leben in der neuen Generali Deutschland AG zusammengeführt werden. Diese soll Ihren Sitz in München haben. Mit diesem Schritt will der Konzern Kostendopplungen reduzieren, Synergien im Land heben und internationale Best Practices nutzen.

Das Unternehmen setzt auf eine einfachere Betriebsplattform, digitalisierte und vereinheitlichte Unterstützung im Back Office. So soll unter anderem die IT-Architektur optimiert werden und jedes Unternehmen seinen Kundendienst stärker individualisieren. Gleichzeitig sollen die Back-Office-Tätigkeiten ohne Kundenkontakt auf Landesebene in die Generali Deutschland Services integriert werden. Auch das Schadenmanagement soll noch effizienter organisiert werden. So sollen Einsparungen bei den Verwaltungskosten erreicht werden.

Standort Leipzig

Der Standort für eine neue Verwaltungseinheit scheint in Leipzig gefunden zu sein. Dort sollen Aufgaben gebündelt werden, die bisher den Standorten Hamburg, Köln, Saarbrücken und München zugeordnet sind. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen sollen bis Anfang 2018 rund 1.000 Stellen abgebaut werden. „Den Stellenabbau sowie die Standortverlagerungen werden wir auf freiwilliger, sozialverträglicher Basis erreichen.“, erklärte Ulrich C. Nießen, Personalvorstand der Generali Deutschland AG.

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So sollen den betroffenen Mitarbeitern "insbesondere eine befristete Beschäftigungssicherung sowie ein Freiwilligenprogramm, das Anreize für einvernehmliche, individuelle Lösungen bietet" angeboten werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Das Programm solle Mitarbeiter dazu bewegen, den freiwillig den Standort zu wechseln, das Unternehmen zu verlassen oder ein Altersinstrument in Anspruch zu nehmen. Ziel sei es, den Personalabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen umzusetzen.

Generali Deutschland AG

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