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04.01.2016

StrategieGothaer vereinheitlicht Vertrieb der neuen Risiko-Lebensversicherung

Die Gothaer Versicherung forciert den Absprung vom Direktversicherer Asstel. Gothaer Versicherung

Versicherer Gothaer will die neue Risiko-Lebensversicherung sowohl online als auch über Berater vertreiben und verzichtet dabei auf den Umweg Asstel. Auf eine eigene Gesellschaft für den Direktvertrieb wolle man bewusst verzichten, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Gleichzeitig sollen Preise und Leistungen über die Vertriebswege Online, Gothaer-Berater und Makler vereinheitlicht werden.

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Die Gothaer Versicherung forciert den Absprung vom Direktversicherer Asstel. So werde der Versicherer seine neue Risiko-Lebensversicherung nicht mehr über eine eigene Gesellschaft für den Direktvertrieb anbieten. Diese soll ab sofort unter www.gothaer.de, beim Gothaer-Berater oder Makler erhältlich sein.

Gothaer: Einheitliche Preise für Online & Berater

Bereits Anfang 2014 hatte die Gothaer die Schließung der Asstel angekündigt. Bis Ende diesen Jahres sollen die Unternehmen des Direktversicherers mit der Gothaer Versicherung fusionieren und der komplette Bestand in die Gothaer übertragen sein. Ziel sei es, künftig alle Produkte ausschließlich über die Marke Gothaer zu vertreiben. „Dazu gehört auch, dass wir online und im persönlichen Vertrieb genau dieselben Preise verlangen.“, erklärte seinerzeit der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Werner Görg. Fast zur gleichen Zeit hatte der Konzern Verbesserungen beim Maklervertrieb in Aussicht gestellt.

Die neue Risiko-Lebensversicherung soll künftig sowohl online als auch über Berater vertrieben werden. „Wir sehen Direktvertrieb und klassischen Vertrieb als gleichberechtigte Vertriebsformen nebeneinander“, erläutert Michael Kurtenbach, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG. So wolle der Versicherer über alle Zugangskanäle de facto das gleiche Produkt anbieten.

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Das Verhalten der Kunden habe sich verändert. Kunden würden sich heute nicht mehr nur auf einen Kontaktpunkt beschränken, hatte Gothaer-Chef Karsten Eichmann schon Ende 2014 festgestellt. „Auch Kunden, die online eine Versicherung abschließen, wollen einen Vertrauensanker haben – den Berater vor Ort.", erklärte Eichmann im Interview mit dem Handelsblatt.

Gothaer Konzern
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