Betrieblicher Kontext im Fokus: Diese Versicherer erreichen die stärkste Kundenbindung

Quelle: DALL-E

Ob betriebliche Altersversorgung (bAV), Gruppenverträge oder beruflich geprägte Absicherung: Eine aktuelle Studie zeigt, welche Versicherer im Kontext betrieblicher Versicherungsbeziehungen eine besonders starke Bindung ihrer Versicherten erreichen. Versicherungsbote stellt die bestplatzierten Anbieter vor.

Eine aktuelle Studie von ServiceValue im Auftrag des SZ Instituts untersucht, welche Versicherungsunternehmen im betrieblichen Umfeld besonders stark mit nachhaltigen und verlässlichen Kundenbeziehungen verbunden werden. Versicherungsbote stellt die bestplatzierten Anbieter vor und ordnet ihre Marktstellung sowie ihre strukturellen Schwerpunkte ein.

Versicherungsbeziehungen entstehen nicht nur im privaten Umfeld, sondern häufig im Rahmen institutioneller und betrieblicher Strukturen. Dazu zählen insbesondere betriebliche Altersversorgungssysteme, Gruppenversicherungen über Arbeitgeber oder berufsständische Versorgungseinrichtungen sowie gewerbliche Versicherungsverträge von Unternehmen. In diesen Konstellationen wird die Wahl des Versicherers häufig durch Arbeitgeber, Unternehmen oder institutionelle Rahmenbedingungen bestimmt. Die Dauer und Kontinuität solcher Vertragsbeziehungen beruht daher sowohl auf strukturellen Bindungen als auch auf der langfristigen Zusammenarbeit zwischen Versicherern und ihren institutionellen Kunden.

Eine hohe Stabilität solcher Beziehungen weist darauf hin, dass Versicherer dauerhaft in betriebliche Strukturen eingebunden sind und ihre Leistungen im Firmenkundengeschäft als verlässlich wahrgenommen werden. Eine aktuelle Studie von ServiceValue im Auftrag des SZ Instituts liefert hierzu eine vergleichende Auswertung zur Wahrnehmung solcher Firmenkundenbeziehungen innerhalb der Versicherungsbranche. Versicherungsbote stellt die bestplatzierten Versicherer vor.

Was wurde gemacht?

Grundlage der Auswertung ist die Studie „Firmenkundentreue 2026“, die vom Analysehaus ServiceValue im Auftrag des SZ Instituts durchgeführt wurde. Die branchenübergreifende Untersuchung umfasst rund eine Million identifizierte und zugeordnete Erwähnungen zu etwa 7.800 Unternehmen im Zeitraum vom 1. Dezember 2023 bis zum 30. November 2025. Grundlage bildet ein umfassendes Social-Media-Monitoring, bei dem Inhalte aus mehreren hundert Millionen frei zugänglichen deutschsprachigen Online-Quellen erfasst wurden, darunter Nachrichtenseiten, Blogs, Foren, Social-Media-Plattformen und Webseiten.

Die vorliegende Auswertung stellt eine branchenspezifische Teilauswertung dieser Gesamtstudie dar und konzentriert sich ausschließlich auf Versicherungsunternehmen. Berücksichtigt werden dabei nur Erwähnungen mit erkennbarem betrieblichem Bezug, etwa zu Gruppenversicherungen, betrieblicher Altersversorgung, arbeitgebernahen Absicherungslösungen oder allgemeinen Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Versicherern.

Wie wurde bewertet?

Grundlage der Bewertung ist eine mehrstufige digitale Inhaltsanalyse, bei der öffentlich verfügbare Online-Erwähnungen systematisch erfasst, zugeordnet und ausgewertet wurden. Im ersten Schritt wurden sämtliche relevanten Erwähnungen eindeutig dem jeweils genannten Versicherer zugeordnet (Entity Matching). Anschließend erfolgt eine kontextuelle Klassifikation (Event Detection): Nur Beiträge mit erkennbarem Bezug zu Firmenkunden, betrieblichen Versicherungsbeziehungen oder unternehmensbezogenen Vorsorgelösungen fließen in die Auswertung ein.

Im nächsten Schritt wird die Tonalität der jeweiligen Erwähnung analysiert (Sentiment-Analyse). Dabei wird unterschieden, ob ein Versicherer im betrieblichen Zusammenhang positiv, neutral oder negativ dargestellt wird. Positive Erwähnungen sind beispielsweise Berichte über stabile Geschäftsbeziehungen, erfolgreiche Kooperationen oder hohe Zufriedenheit im Firmenkundensegment, während kritische oder negative Darstellungen entsprechend gegenteilig gewertet werden.

Aus der Kombination von Häufigkeit und Tonalität der Erwähnungen wird anschließend ein Punktwert für jeden Versicherer berechnet. Dieser Wert wird innerhalb der Branche normiert: Der Versicherer mit der höchsten ermittelten Firmenkundentreue erhält den Referenzwert von 100 Punkten. Alle weiteren Anbieter werden relativ zu diesem Bestwert eingeordnet.

Was bedeuten die Punktwerte konkret?

Die ausgewiesenen Punktwerte sind als relative Indexwerte zu verstehen. Der Versicherer mit der höchsten gemessenen Firmenkundentreue bildet den Referenzwert von 100 Punkten. Alle weiteren Anbieter werden in Relation zu diesem Spitzenwert eingeordnet. Ein Wert von beispielsweise 92 Punkten bedeutet entsprechend, dass die digitale Wahrnehmung der Kundenbindung bei diesem Anbieter 92 Prozent des Bestwertes der Branche erreicht.

Was die Studie nicht leisten kann

Da die Punktwerte auf der Analyse digitaler Erwähnungen und deren Tonalität beruhen, geben sie Aufschluss darüber, ob ein Anbieter mit stabilen Geschäftsbeziehungen, Zufriedenheit oder Kooperationen in Verbindung gebracht wird. Sie erlauben jedoch keine direkten Aussagen darüber, wie leistungsfähig ein Versicherer objektiv ist – etwa im Hinblick auf Vertragsbedingungen, Leistungsumfang, Preisniveau oder die konkrete Qualität der Absicherung.

Ebenso wenig lässt sich aus der Studie ableiten, wie Versicherer im operativen Alltag tatsächlich agieren. Objektive Leistungstests könnten beispielsweise zeigen, wie schnell Leistungsfälle bearbeitet werden, wie stabil Beiträge über längere Zeiträume bleiben, wie verlässlich Zusagen eingehalten werden oder wie hoch die tatsächliche Bestandsstabilität ist. Solche strukturellen und prozessbezogenen Qualitätsmerkmale bleiben in einer Wahrnehmungsanalyse unberücksichtigt, da sie nicht auf öffentlich sichtbaren Erwähnungen beruhen, sondern auf internen Abläufen und messbaren Geschäftsdaten.

Kundenbindung im betrieblichen Kontext: Die Testsieger

Die Ergebnisse der ServiceValue-Studie zeigen ein klares strukturelles Muster: Viele der bestplatzierten Versicherer verfügen über eine ausgeprägte Präsenz im Firmenkundengeschäft oder sind als Mehrspartenversicherer breit in institutionellen Versicherungsstrukturen verankert. Dazu zählen insbesondere Anbieter mit starken Positionen in der betrieblichen Altersversorgung, im gewerblichen Sachversicherungsgeschäft oder in kollektiven Vorsorgelösungen. Solche Geschäftsbereiche sind typischerweise durch langfristige Vertragsbeziehungen und stabile Bestandsstrukturen geprägt.

Auffällig ist zudem, dass sich unter den bestplatzierten Versicherern sowohl große Marktführer als auch spezialisierte Anbieter finden. Neben ihrer Größe spielt dabei vor allem die strukturelle Einbindung in betriebliche Versorgungssysteme, gewerbliche Absicherungsprogramme und institutionelle Partnerschaften eine Rolle.

Rang 1: Provinzial (100,0 Punkte / Branchensieger)

Testsieger ist die Provinzial. Im Kompositgeschäft zählt die Provinzial Versicherung mit 3,603 Milliarden Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 3,89 Prozent und Rang fünf zu den größten Anbietern in Deutschland. Besonders prägend ist die starke Stellung in der Wohngebäudeversicherung, einem Segment mit langfristigen Vertragsbindungen und hoher institutioneller Relevanz für private und öffentliche Eigentümer. Ergänzt wird das Kompositgeschäft durch die Provinzial Nord Brandkasse als öffentlichen Versicherer mit Schwerpunkt im norddeutschen Raum.

Auch in der Lebensversicherung ist die Provinzial mit 2,13 Milliarden Euro gebuchten Prämien und einem Marktanteil von 2,32 Prozent auf Rang neun klar im oberen Marktsegment positioniert. Das Portfolio ist breit diversifiziert: 28 Prozent entfallen auf Renten- und selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen, 24 Prozent auf fondsgebundene Vorsorgeprodukte, 20 Prozent auf kapitalbildende Lebensversicherungen, zwölf Prozent auf Risikolebensversicherungen und 16 Prozent auf Kollektivverträge. Die enge Einbindung in Sparkassenstrukturen und die starke Präsenz im institutionellen Geschäft bilden eine stabile Grundlage für langfristige Versicherungsbeziehungen im betrieblichen Kontext.

Rang 2: DKV (99,8 Punkte / Sieger)

Die DKV Deutsche Krankenversicherung ist mit 5,40 Milliarden Euro gebuchten Prämien und einem Marktanteil von 10,64 Prozent (2024) das zweitgrößte private Krankenversicherungsunternehmen in Deutschland und zugleich die zentrale Krankenversicherungsgesellschaft der ERGO Group. Im Monitoring holt sie sich die Silbermedaille. Charakteristisch ist die klare Ausrichtung auf die Krankheitskostenvollversicherung im engen Sinne, die mit 61 Prozent den größten Anteil am Beitragsvolumen ausmacht. Ergänzt wird das Portfolio durch Krankenkostenteilversicherungen, die 17 Prozent der gebuchten Prämien stellen und damit eine deutlich größere Rolle spielen als im Marktdurchschnitt von zehn Prozent. Diese Struktur unterstreicht die starke Position der DKV in der umfassenden Absicherung von Arbeitnehmern, Selbständigen und Beamten. Als einer der größten Anbieter im deutschen Krankenversicherungsmarkt verfügt die DKV über eine breite Bestandsbasis und ist tief in kollektive und arbeitgebernahe Versicherungsstrukturen eingebunden, was langfristige Versicherungsbeziehungen im betrieblichen Kontext begünstigt.

Rang 3: Continentale (98,4 Punkte / Sieger)

Bronze gibt es für die Continentale. Sie gehört in der privaten Krankenversicherung mit 1,91 Milliarden Euro gebuchten Prämien, einem Marktanteil von 3,77 Prozent und Rang neun zu den größeren Anbietern am Markt. Das Portfolio ist klar auf die Krankheitskostenvollversicherung ausgerichtet, die 68 Prozent der Prämien ausmacht. Weitere 13 Prozent entfallen auf ergänzende Versicherungsformen wie Beihilfeablöse-, Restschuld-, Auslandsreise- oder sonstige Teilversicherungen. Krankenkostenteilversicherungen spielen (im Unterschied zur DKV) keine Rolle.

Auch in der Lebensversicherung ist die Continentale mit 1,17 Milliarden Euro gebuchten Prämien und einem Marktanteil von 1,27 Prozent auf Rang 21 eigenständig im Markt positioniert. Das Vertragsportfolio wird vor allem durch fondsgebundene Vorsorgeprodukte geprägt, die 42 Prozent ausmachen und damit deutlich über dem Marktdurchschnitt von 24 Prozent liegen. Weitere 40 Prozent entfallen auf Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen, während Kollektivverträge mit acht Prozent eine geringere Rolle spielen als im Markt insgesamt.

Im Kompositgeschäft erreicht die Continentale mit 693 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,75 Prozent und Rang 28 eine kleinere, aber strukturell relevante Marktposition. Das Portfolio umfasst neben Kraftfahrt-, Wohngebäude- und Unfallversicherung auch gewerbliche und technische Versicherungssparten, die einen eigenständigen Bestandteil des Geschäfts darstellen. Die Continentale ist damit als Mehrspartenversicherer in allen drei zentralen Versicherungssegmenten präsent.

Rang 4: Helvetia (97,4 Punkte / Sieger)

Im Kompositgeschäft erzielt die Helvetia in Deutschland 613 Millionen Euro Bruttoprämien, was einem Marktanteil von 0,66 Prozent entspricht. Das Portfolio wird vor allem durch das Kraftfahrtgeschäft geprägt, das mit 34 Prozent den größten Anteil stellt. Darüber hinaus entfällt ein überdurchschnittlicher Anteil von 23 Prozent auf die Wohngebäudeversicherung, die im Marktvergleich eine wichtige Rolle für langfristige Kundenbeziehungen spielt. Weitere 24 Prozent entfallen auf gewerbliche und technische Versicherungssparten, darunter Sach-, Rechtsschutz- und Spezialversicherungen, die insbesondere im Firmenkundengeschäft von Bedeutung sind.

In der Lebensversicherung ist die Helvetia mit 314 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien (2024) und einem Marktanteil von 0,34 Prozent kleiner positioniert und erreicht Rang 44 unter den größten Anbietern. Das Portfolio wird stark durch fondsgebundene Versicherungen geprägt, die 60 Prozent der Verträge ausmachen und damit deutlich über dem Marktdurchschnitt von 24 Prozent liegen. Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen erreichen einen Anteil von 14 Prozent, während kollektive Versicherungsverträge mit 17 Prozent leicht über dem Marktdurchschnitt liegen und die Präsenz im betrieblichen Vorsorgegeschäft unterstreichen.

Rang 5: Concordia (96,0 Punkte / Sieger)

Im Kompositgeschäft zählt die Concordia mit 757 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,82 Prozent und Rang 26 zu den mittelgroßen Schaden- und Unfallversicherern in Deutschland. Das Portfolio wird durch das Kraftfahrtgeschäft mit 31 Prozent sowie die Wohngebäudeversicherung mit 20 Prozent geprägt. Besonders auffällig ist jedoch der überdurchschnittlich hohe Anteil von 32 Prozent in den sonstigen Kompositsparten, die gewerbliche Sachversicherungen, technische Versicherungen, Betriebsunterbrechungs- und Rechtsschutzversicherungen sowie weitere Spezialdeckungen umfassen. Diese Struktur ist typisch für Versicherer mit starker Verankerung im Gewerbe- und Landwirtschaftssegment und weist auf eine ausgeprägte Präsenz in der Absicherung betrieblicher Risiken hin. Die Concordia erzielt damit einen deutlich überdurchschnittlichen Anteil ihrer Kompositprämien außerhalb der klassischen Privatkundensparten.

In der Lebensversicherung erreicht die Concordia oeco Leben mit 165 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien einen Marktanteil von 0,18 Prozent und Rang 48 im Markt. Das Portfolio wird stark durch biometrische und Altersvorsorgeprodukte geprägt: 49 Prozent der Verträge entfallen auf Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen, während klassische Lebensversicherungen mit 24 Prozent und Risikolebensversicherungen mit 13 Prozent folgen. Fondsgebundene Versicherungen erreichen einen Anteil von neun Prozent, während kollektive Versicherungsverträge mit fünf Prozent eine unterdurchschnittliche Rolle spielen.

In der privaten Krankenversicherung erzielt die Concordia Beitragseinnahmen von 119,3 Millionen Euro, was einem Marktanteil von 0,24 Prozent und Rang 31 entspricht und damit eine vergleichsweise kleine Marktposition widerspiegelt. Von diesen Beiträgen entfallen 60,7 Millionen Euro auf die Absicherung der Krankheitskosten im weiteren Sinne, also auf Krankheitskostenvollversicherungen und Beihilferestkostenversicherungen für Beamte. Mit rund 51 Prozent liegt dieser Anteil deutlich unter dem Niveau größerer PKV-Anbieter, bei denen die Vollversicherung im weiteren Sinne regelmäßig rund zwei Drittel des Beitragsvolumens ausmacht. Die Pflegepflichtversicherung, die systematisch an die Vollversicherung gekoppelt ist, dürfte einen Anteil im mittleren einstelligen Prozentbereich des Gesamtportfolios erreichen. Der verbleibende Beitragsanteil entfällt damit überwiegend auf Zusatz- und Tagegeldversicherungen, insbesondere Krankheitskostenzusatz-, Pflegezusatz- sowie Kranken- und Krankentagegeldversicherungen. Die Concordia weist damit eine strukturell überdurchschnittliche Ausrichtung auf ergänzende Versicherungsformen auf, während die klassische Krankheitskostenvollversicherung eine deutlich geringere Rolle spielt als im Marktdurchschnitt.

Rang 6: R+V (95,2 Punkte / Sieger)

In der Lebensversicherung gehört die R+V zu den größten Anbietern Deutschlands und belegt als Einzelgesellschaft Rang zwei im Markt. Besonders prägend ist der hohe Anteil kollektiver Versicherungsverträge, die 40 Prozent des Bestands ausmachen und damit deutlich über dem Marktdurchschnitt von 14 Prozent liegen. Diese Struktur unterstreicht die starke Stellung der R+V im betrieblichen Vorsorgegeschäft und ihre enge Einbindung in institutionelle und arbeitgebernahe Versicherungsstrukturen.

Auch im Kompositgeschäft zählt die R+V zu den führenden Versicherern und erreicht Rang drei im deutschen Markt. Das Portfolio wird insbesondere durch Haftpflicht- und Wohngebäudeversicherungen geprägt, die eine wichtige Rolle bei der Absicherung gewerblicher und institutioneller Risiken spielen. Das Kraftfahrtgeschäft ist im Vergleich zu stärker kfz-fokussierten Versicherern von geringerer Bedeutung, was auf eine breitere Diversifikation im Sachversicherungsgeschäft hinweist.

In der privaten Krankenversicherung ist die R+V mit einem Marktanteil von 1,87 Prozent und Rang siebzehn kleiner positioniert. Charakteristisch ist die Struktur des Bestands: Ein überdurchschnittlicher Anteil entfällt auf Krankenkostenteilversicherungen sowie Pflegezusatzversicherungen, während klassische Krankheitskostenvollversicherungen eine geringere Rolle spielen als im Marktdurchschnitt. Diese differenzierte Struktur ergänzt die starke Stellung der R+V in der betrieblichen Vorsorge und im gewerblichen Versicherungsgeschäft.

Alle ausgezeichneten Anbieter

Insgesamt wurden 20 Versicherungsunternehmen für ihre überdurchschnittliche Kundenbindung im betrieblichen Kontext ausgezeichnet. Die Auszeichnung „Sieger“ kennzeichnet Versicherer, deren Firmenkundentreue über dem Branchendurchschnitt liegt und die im digitalen Monitoring besonders häufig mit stabilen und langfristigen Geschäftsbeziehungen in Verbindung gebracht werden:

  1. Provinzial (100,0 / Branchensieger)
  2. DKV (99,8 / Sieger)
  3. Die Continentale (98,4 / Sieger)
  4. Helvetia (97,4 / Sieger)
  5. Concordia (96,0 / Sieger)
  6. R+V (95,2 / Sieger)
  7. LV 1871 (94,8 / Sieger)
  8. Allianz (93,1 / Sieger)
  9. ARAG (93,0 / Sieger)
  10. InterRisk (92,7 / Sieger)
  11. AXA (91,9 / Sieger)
  12. Swiss Life (90,5 / Sieger)
  13. Canada Life (89,6 / Sieger)
  14. WWK (88,2 / Sieger)
  15. LVM Versicherung (87,4 / Sieger)
  16. SIGNAL IDUNA (86,9 / Sieger)
  17. VGH Versicherungen (85,2 / Sieger)
  18. HanseMerkur (84,0 / Sieger)
  19. BarmeniaGothaer (83,8 / Sieger)
  20. Generali (82,2 / Sieger)

Hintergrund

Die Studie „Firmenkundentreue 2026“ basiert auf einer umfassenden digitalen Analyse öffentlich verfügbarer Online-Inhalte und untersucht branchenübergreifend, wie stark Unternehmen mit stabilen und langfristigen Geschäftsbeziehungen im Firmenkundensegment in Verbindung gebracht werden. Insgesamt wurden im Untersuchungszeitraum vom 1. Dezember 2023 bis zum 30. November 2025 rund eine Million Erwähnungen zu etwa 7.800 Unternehmen aus verschiedenen Branchen identifiziert und ausgewertet. Die vorliegende Auswertung konzentriert sich ausschließlich auf Versicherungsunternehmen und bewertet diese im Vergleich innerhalb ihrer Branche.

Die Auszeichnung erfolgt relativ zum jeweiligen Branchenbenchmark: Der bestplatzierte Versicherer erhält den Referenzwert von 100 Punkten, während die weiteren Anbieter in Relation zu diesem Bestwert eingeordnet werden. Eine Auszeichnung erhalten ausschließlich diejenigen Versicherer, deren Punktwert über dem Branchendurchschnitt liegt. Weitere Informationen zur Studie „Firmenkundentreue 2026“ und zur Methodik sind auf der Webseite von ServiceValue abrufbar.