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24.08.2015

Generali RiskoatlasLeipzig die "Brandhauptstadt" Deutschlands

ClkerFreeVectorImages/Pixabay

Wohngebäudeversicherung: In Leipzig, Dresden und Dortmund brennt‘s am häufigsten. So zumindest, wenn man einer aktuellen Auswertung der Generali Glauben schenkt. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt gebe es doppelt so viele Brandschäden in Leipzig. Das sind Ergebnisse des Generali-Risikoatlas „Haus und Wohnen“, die erstmalig 300.000 Schadenmeldungen im Bereich Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung ausgewertet hat.

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In Leipzig, der mutmaßlichen „Brandhauptstadt“ Deutschlands" seien fast doppelt so viele Versicherte von Brandschäden betroffen wie im Durchschnitt der übrigen Großstädte. Im Schnitt trifft es vier von 100 Leipzigern, berichtet die Generali, die vor allem eigene Bestände ausgewertet hat.

Feuerschäden Feuerschäden Schadenhäufigkeit von Feuerschäden in den letzten zehn Jahren Generali-Deutschland

FeuerschädenFeuerschäden SchadendurchschnittGenerali-Deutschland

Allerdings gibt es einen Silberstreif für die Leipziger: die Schäden sind selten teuer. Mit durchschnittlich 1.220 Euro betragen sie nur einen Bruchteil der Kosten, die bei Bränden in den anderen Großstädten entstehen.

Im Saarland weniger Brände- aber wenn, wird‘s teuer

„Besonders teure Schäden verursachen Brände im Saarland. Hier sind die Schäden fast doppelt so teuer wie im bundesweiten Durchschnitt und belaufen sich auf 10.500 Euro pro Brandfall“, sagt Roland Stoffels, Vorsitzender der Geschäftsführung der Generali Deutschland Schadenmanagement. Die durchschnittliche Schadenhöhe liegt in Deutschland bei 5.120 Euro. Gründe für die höheren Schadenskosten im Südwesten der Republik werden nicht genannt.

Überdurchschnittlich teure Schäden melden auch Bürger in Schleswig-Holstein (9.200 Euro), Baden-Württemberg (6.210 Euro), Niedersachsen (6.200 Euro), Rheinland-Pfalz (6.180 Euro), Hamburg (5.610 Euro), Nordrhein-Westfalen (5.600 Euro) und Hessen (5.340 Euro). Sehr selten brennt es in Stuttgart, innerhalb von zehn Jahren nämlich melden nur rund 1 Prozent der Versicherten einen Brand. Aber dafür sind die Schäden mit durchschnittlich 9.710 Euro besonders hoch.

Östliche Bundesländer vorn

In den Östlichen Bundesländern gib es die häufigsten Brände in Haus und Wohnung. Anführen tut die Liste Sachsen-Anhalt (3,5 Prozent), gefolgt von Sachsen (3,2 Prozent ) und Thüringen (3,1 Prozent). Dagegen gibt es die wenigsten Brandschäden in Berlin, Hamburg und Baden-Württemberg. Obwohl es in den östlichen Teil Deutschlands häufiger brennt, liegen die Feuerschäden hier im Wert am niedrigsten. So verursacht ein Feuer in Sachsen im Schnitt einen Schaden in Höhe von 2.805 Euro

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Feuerschäden in Deutschland Feuerschäden in Deutschland SchadendurchschnittGenerali Deutschland

Generali Risikoatlas

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