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10.02.2016

Generali - Galateri übernimmt Kompetenzen von Greco

Gabriele Galateri, Verwaltungsratspräsident der Generali, übernimmt vorerst die Geschäfte des scheidenden CEOs Greco.© Assicurazioni Generali S.p.A.

Bei der Generali kommt das Besetzungskarussell in Fahrt. Nachdem im Januar bekannt wurde, dass der amtierende CEO Mario Greco zum Mitkonkurrenten Zurich wechselt, kündigte Generalis Aufsichtsrat nun die Auflösung des noch bis April laufenden Vertrages mit Greco an. Dies berichtet heute die Tiroler Tageszeitung und beruft sich auf eine Presseaussendung von UniCredit.

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Die Kompetenzen von Greco wird vorerst Verwaltungsratspräsident Gabriele Galateri übernehmen. Dabei handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Interimslösung. Der Board wolle jetzt mit der Suche nach einem neuen CEO starten, heißt es in dem Pressetext.

Galateri: Generali ist solide

Galateri trat am Dienstag Gerüchten entgegen, der Abgang Grecos könnte aus Problemen der Generali-Gruppe resultieren. Der Konzern sei solide und fokussiere sich mehr denn je auf sein Kerngeschäft, die Versicherungsbranche, heißt es in einem Brief Galateris an die Belegschaft. Das Unternehmen verfolge eine „klare strategische Vision“.

Als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge werde der Geschäftsführer von Generali Italia, Alberto Minali, gehandelt, berichtet die Tiroler Tageszeitung. Chancen werden auch dem früheren Generali-CEO Sergio Balbinot eingeräumt, der aktuell Mitglied im Vorstand der Allianz SE ist und dort das Versicherungsgeschäft in den Ländern West- und Südeuropas leitet. Als externer Kandidat gilt darüber hinaus Paolo Scaroni, Chef des Energiekonzerns ENI.

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Greco wird Chef bei der kriselnden Zurich

Der scheidende Generali-Chef Mario Greco wird ab dem 1. Mai 2016 CEO bei der Zurich Insurance Group, die in den letzten Monaten mit Rückschlägen zu kämpfen hatte. Unter anderem war der Gewinn des größten schweizerischen Versicherers im dritten Quartal 2015 um fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Die Zurich musste deswegen ein milliardenschweres Übernahmeangebot für die englische RSA Insurance Group zurückziehen. Daraufhin kündigte der bisherige Zurich-Chef Martin Senn seinen Rücktritt an.

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