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17.03.2016

UnfallmeldedienstVersicherer starten Unfallmeldedienst für Autofahrer

GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Kfz-Versicherung - Im nächsten Monat starten die deutschen Versicherer einen automatisch arbeitenden Unfallmeldedienst. Nach Angaben des Versicherer-Verbands GDV erkennt das Notrufsystem etwa die Schwere von Kollisionen des überwachten Fahrzeugs und meldet einen Unfall selbsttätig einer Notrufzentrale, GPS gestützt einschließlich des Unfallortes. Das System soll in praktisch in allen neuen und gebrauchten Autos funktionieren.

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Im Notfall soll das Unfallmeldedienst (UMD) genannte System schnell Hilfe organisieren und Rettungskräfte an den Unfallort lotsen. Der Meldevorgang wird nach Informationen des GDV je nach Unfallschwere automatisch eingeleitet. Als Starttermin für das Notruf-System nennt der GDV den 4. April. An dem Unfallmeldedienst beteiligen sich den Angaben zufolge zahlreiche Versicherer.

Sensoren messen die Schwere des Unfalls

„Dank des Unfallmeldedienstes werden die Rettungskräfte in vielen Fällen deutlich schneller am Unfallort sein als bisher“, wird Peter Slawik vom GDV auf dessen Internetseite zu dem neuen Unfallnotruf zitiert. So helfe man Leben zu retten und Verletzte so schnell wie möglich zu versorgen, heißt es weiter.

Kernstück des Notruf-Systems ist nach GDV-Angaben der so genannte Umfall-Meldestecker für die 12-Volt-Buchse, die in praktisch jedem Auto installiert ist. Beschleunigungssensoren im Meldestecker erkennen eine Kollision und die Stärke des Aufpralls. Registriert der Stecker einen Unfall, dann sendet er diese Information einschließlich der Fahrzeug-Position über eine Unfallmelde-App des Smartphone des Autofahrers an eine Notrufzentrale.

Smartphone mit Unfall-App muss an Bord sein

Gleichzeitig wird eine Sprechverbindung zwischen der Notrufzentrale und dem Autofahrer am Unfallort hergestellt. Im Fall eines schweren Unfalls leitet die Notrufzentrale sofort Rettungsmaßnahmen ein. Bei kleineren Vorfällen, etwa einer Panne, kann der Nutzer des Systems auch aktiv über die Notrufzentrale zum Beispiel Pannenhilfe herbeirufen. Wichtig ist: Damit das System funktioniert, muss neben dem Unfall-Meldestecker auch das Smartphone mit der Unfallmelde-App an Bord sein.

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Betrieben wird der Unfallmeldedienst von einem GDV- Dienstleistungsunternehmen. Versicherungskunden können den Stecker und die App direkt bei ihrer Versicherung erhalten. Zur Markteinführung stehen den „teilnehmenden Kfz-Versicherern, Genaueres ist bisher nicht zu erfahren, rund eine halbe Million Unfallmeldestecker zur Verfügung. Fragen und Antworten finden Vermittler und Kunden hier.

GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
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