Welche Versicherer stehen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern besonders hoch im Kurs? Eine aktuelle Untersuchung hat das digitale Echo zu Marken und Unternehmen systematisch ausgewertet und die „Branchenbesten“ gekürt. Versicherungsbote stellt die ausgezeichneten Versicherer in einer Bildstrecke vor.
Hintergrund: Versicherer agieren in einem Markt, in dem Produkte oft erklärungsbedürftig sind und Vertrauen eine zentrale Rolle spielt. Für Kundinnen und Kunden ist dabei nicht nur entscheidend, wie verlässlich ein Anbieter im Leistungsfall zahlt, sondern auch, wie verständlich Produkte aufbereitet sind, wie reibungslos Prozesse funktionieren und wie gut die Betreuung im Alltag gelingt.
Gerade weil viele dieser Erfahrungen heute öffentlich geteilt werden, entsteht ein digitales Stimmungsbild, das weit über klassische Einzelbefragungen hinausreicht. Bewertungen, Kommentare und Diskussionen im Internet zeigen, wie Produkte und Dienstleistungen tatsächlich erlebt werden.
Genau hier setzt die Studie „Branchenbeste des Jahres 2026“ an: Sie wertet dieses digitale Echo systematisch aus und untersucht, welche Marken und Unternehmen innerhalb ihrer Branche besonders positiv wahrgenommen werden. Versicherungsbote stellt ausgezeichnete Versicherer der Studie vor: die „Branchenbesten“ des Jahres 2026
Was wurde gemacht?
Mit der Studie „Branchenbeste des Jahres 2026“ untersuchen ServiceValue und das F.A.Z.-Institut branchenübergreifend zahlreiche Märkte auf Basis eines zweistufigen Social-Media-Monitorings. Die Versicherer bilden darin eine eigene Teilgruppe. Im ersten Schritt wurden aus mehreren hundert Millionen frei zugänglichen Online-Quellen deutschsprachige Inhalte erfasst und systematisch durchsucht – insgesamt rund 12.300 Suchprofile zu Marken und Unternehmen. Einbezogen wurden unter anderem Webseiten, Nachrichtenseiten, Pressemitteilungen, Blogs, Foren, Consumer-Seiten und wichtige Social-Media-Kanäle. Nicht berücksichtigt wurden Inhalte hinter Bezahlschranken oder in zugangsgeschützten Bereichen; zudem blieben .at- und .ch-Domains außen vor.
Auf dieser breiten Datenbasis konnten im Untersuchungszeitraum vom 1. März 2024 bis 28. Februar 2026 rund 21,1 Millionen Nennungen zu Unternehmen und Marken identifiziert und ausgewertet werden. Im zweiten Schritt wurden die gesammelten Inhalte mit KI-gestützten Verfahren analysiert. Dazu werden die Texte in kleine Einheiten zerlegt und jeweils drei Fragen beantwortet: Welches Unternehmen ist gemeint? In welchem Zusammenhang wird es genannt? Und ist die Aussage positiv, neutral oder negativ?
Inhaltlich wird dabei zwischen zwei Ebenen unterschieden:
- Zum einen der Gesamteindruck, also die zusammengefasste Tonalität aller Aussagen zu einem Unternehmen.
- Zum anderen die Wahrnehmung in einzelnen Themenfeldern – etwa Service, Preis, Qualität oder Kundenzufriedenheit. Innerhalb der Themenfelder gilt: Was im Netz besonders häufig diskutiert wird, zählt branchenspezifisch auch stärker. Wird etwa über Service besonders viel gesprochen, hat dieser Aspekt automatisch mehr Einfluss auf das Ergebnis als seltener thematisierte Bereiche.
Beide Ebenen gehen jeweils zur Hälfte in die Bewertung ein. Das Ergebnis wird dann in einen Punktwert je Unternehmen übersetzt. Diese Punktwerte zeigen keine absolute Leistung, sondern die relative Position innerhalb der jeweiligen Branche. Der bestplatzierte Versicherer erhält 100 Punkte und setzt damit den Benchmark. Ein Anbieter mit beispielsweise 94 Punkten erreicht sodann 94 Prozent der Performance des Branchensiegers. Ausgezeichnet werden alle Versicherer, die über dem Branchendurchschnitt liegen.
Versicherungsbote stellt ausgezeichnete Versicherer in einer Bildstrecke vor
Die folgende Bildstrecke zeigt alle Versicherer, die in der Studie überdurchschnittliche Werte erreicht haben und damit als „Branchenbeste“ ausgezeichnet wurden. Voraussetzung hierfür war ein Score von mehr als 77,5 Punkten.
Der jeweils bestplatzierte Anbieter setzt als Branchensieger mit 100 Punkten die Benchmark, die weiteren überdurchschnittlich bewerteten Unternehmen zählen zur Spitzengruppe ihrer Branche. Weitere Ergebnisse sowie ein Studiensteckbrief sind auf der ServiceValue-Webseite verfügbar.