Stellenanzeigen, Social Media & Sichtbarkeit in der Versicherungsbranche

Hans Steup kennt vermutlich kennt jeder in der Versicherungsbranche. Zumindest wenn man auf Social Media aktiv ist, kommt man an ihm im Prinzip nicht vorbei und das gleiche gilt, wenn man auf Stellensuche ist oder eine Stelle zu besetzen hat. Denn mit versicherungskarrieren.de betreibt er das wohl bekannteste Stellenportal der Branche. Im Podcast sprachen wir einmal ausführlich darüber, wie es eigentlich dazu gekommen ist und im Rahmen dessen natürlich auch über seine Jobstories, seine Social-Media-(Omni)-Präsenz, die rote Tapete oder die Pekingente und was Barbara Streisand mit dem Namen zu tun hat. Über das alles und vieles mehr sprechen wir in der aktuellen Folge des Königsmacher-Podcasts. Hören Sie direkt rein – es lohnt sich. Und halten Sie Stift und Zettel bereit, denn Hans gibt nicht nur jede Menge Recruiting- sondern auch Social-Media-Tipps.

Egal, ob man gerade eine Ausbildung macht, Quereinsteiger ist oder sich einfach nur verbessern will: Am besten lernt man von den Besten der Versicherungsbranche. Genau deshalb lade ich im Königsmacher-Podcast regelmäßig spannende Persönlichkeiten ein, um mit ihnen über ihren Lebens-, Berufs- und Erfolgsweg zu sprechen. Nicht umsonst lautet der Untertitel: Der Podcast der Versicherungsbranche mit den Besten von heute für die Besten von morgen.

Das K in KV steht nicht für Kfz und ein KV-Spezialist ist kein Spezialist für Kfz-Versicherungen

In dieser Woche war Hans Steup (#recruiting #networking #punksnotdead 😉) mein Gast – und vermutlich kennt ihn jeder in der Versicherungsbranche. Zumindest jeder, der auf Social Media aktiv ist, kommt an ihm kaum vorbei. Das gleiche gilt für alle, die innerhalb der Branche einen Mitarbeiter oder einen neuen Arbeitgeber suchen: Mit Versicherungskarrieren betreibt er einen der bekanntesten Stellenmärkte der Versicherungswelt.

Der Grund warum er sich gegründet hat, waren die wiederholten Anrufe von Recruitern, die ihm Stellenvorschläge machten, aber keine wirkliche Ahnung von der Versicherungsbranche hatten. So durfte er bspw. hören: „Herr Steup, ich habe gerade Ihre Unterlagen hier, Sie sind ja KV-Spezialist. Wir suchen hier im Süden von Berlin für einen Versicherer jemanden für die KV-Abteilung.“ Im Gespräch stellte sich dann schnell raus, dass die KV-Abteilung eigentlich die Kfz-Abteilung war und die Dame am Telefon dachte, dass das K in KV für Kfz steht.

Genau aus solchen Erfahrungen entstand schließlich die Idee zu Versicherungskarrieren: eine Plattform, die sich ausschließlich auf Jobs in der Versicherungsbranche konzentriert und damit Arbeitgeber und Kandidaten zusammenbringen soll.

Ein zentraler Unterschied zu anderen Jobbörsen sind neben der Spezialisierung auch die Jobstories. Statt kurzer Bulletpoints nach dem Schema „Wir sind – wir suchen – wir bieten“ erzählt Hans ausführlicher, was wirklich hinter einer Stelle steckt. Was nicht immer ganz einfach ist, wenn man mit den Unternehmen spricht, wie Hans erzählt: „Wenn ich zum Beispiel mit einem Vermittler rede und ich sage dem: Was ist bei euch denn so besonders? Dann sagt er: Was ist bei uns besonders? Wir sind ein scheiß Versicherungsbüro, wie es hier 10.000 in Deutschland gibt und wie es allein 500 bei mir in der Stadt gibt oder so. Was soll da besser sein?“

Wie er dann aber doch zu den benötigten Informationen kommt, wie eine Jobstorie aussieht und warum sie am Ende zwar sehr viel länger sind, als normale Stellelnanzeigen, aber besser funktionieren, besprechen wir ausführlich im Podcast.

ROI = Relevanz, Omnipräsenz und Individualität

Dort sprehcen wir natürlich auch über seine Social-Media-Aktivitäten und wie er es geschafft hat die große Reichweite aufzubauen. Denn wer in der Versicherungsbranche auf Facebook oder LinkedIn unterwegs ist, kommt an seinen Beiträgen kaum vorbei. Dabei verfolgt Hans eine vergleichsweise einfache Strategie. Während ROI im Marketing meist als „Return on Investment“ verstanden wird, definiert er die Abkürzung für sich anders: Relevanz, Omnipräsenz und Individualität.

Relevanz bedeutet für ihn, Inhalte zu posten, die für die Zielgruppe der Versicherungsbranche interessant sind. Omnipräsenz heißt, regelmäßig sichtbar zu sein – auch wenn nicht jeder Beitrag perfekt ist. Und Individualität bedeutet, sich nicht hinter austauschbaren Marketingfloskeln zu verstecken, sondern als Person erkennbar zu bleiben.

Zu dieser Wiedererkennbarkeit gehören auch Dinge wie die inzwischen fast schon legendären Rote-Tapete-Postings oder Beiträge zur Pekingente. Wo Hans auch einmal ausführlich erklärt, wie es eigentlich dazu gekommen ist, dass der Pekingenten-Werbebotschafter ist, was Barbara Steisand mit dem Namen zu tun hat oder….

Am Ende fragte ich auch Hans nach empfehlenswerten Büchern fragte und er nannte:

  • „The Art of the Start: Von der Kunst, ein Unternehmen erfolgreich zu gründen“ von Guy Kawasaki
  • “The Ultimate Sales Machine” von Chet Holmes
  • „Propaganda: Die Kunst der Public Relations“ von Edward Bernays
  • „1984“ von George Orwell

Über das alles und vieles mehr sprechen wir in der aktuellen Folge des Königsmacher-Podcasts.

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