Warum Social Media nicht perfekt sein muss, man aber trotzdem ein Bild erkennen sollte

Es gab früher eine Fernsehsendung, die hieß „Montagsmaler“. Das Prinzip war simpel: Jemand zeichnete mit wenigen Strichen ein Motiv, und die Mitspieler mussten möglichst schnell erraten, was es sein soll. 
Je schneller das ging, umso mehr Punkte gab es.

Erkennbarkeit in Sekunden

Und genau so funktioniert Social Media für Versicherungsmakler heute auch. Menschen scrollen schnell. Sie geben dir ein paar Sekunden. Und dann entscheidet sich: hängenbleiben oder weiterwischen.

Viele Accounts fühlen sich wie ein Bild an, das nie fertig wird: mal ein Produktpost, mal ein Zeitungsartikel geteilt, mal ein Urlaubsfoto, dann wieder zwei Monate Funkstille. Das Problem ist nicht die Qualität einzelner Beiträge. Das Problem ist das fehlende Gesamtbild.

„Wenn dein Feed alles sein will, bleibt am Ende:
nichts, woran man sich erinnert.“

Du musst nicht „viral“ gehen - man muss nur erkennen, wofür du stehst.

Bei den Montagsmalern reichten oft ein paar Striche, damit alle wussten: „Ah, ein Fahrrad!“ Oder: „Das ist ein Elefant!“ Nicht, weil es perfekt gezeichnet war, sondern weil die Linien klar waren.

Übertragen auf uns als Makler heißt das: Weniger Vielfalt, mehr Wiedererkennung.

Drei Striche reichen dabei meist schon aus:

Strich 1: Eine klare Botschaft statt zehn Themen gleichzeitig


Was soll jemand über dich sagen, der dein Profil gesehen hat?

„Nur ein langweiliger Versicherungsmakler“

Oder:


…hilft Selbstständigen, Risiken verständlich abzusichern
.
… erklärt BU einfach und ohne Fachchinesisch
.
… bringt Ordnung in Vorsorge und Finanzen für junge Familien.

"Positionierung ist das, was übrigbleibt,
wenn du aufhörst, allen gefallen zu wollen."

Strich 2: Alltag statt Perfektionismus


Social Media ist kein Werbeprospekt. Menschen folgen dir, weil sie dich mögen und/oder deine Expertise schätzen.
Ein anonymisiertes Kundenproblem, ein häufiger Irrtum, ein Aha-Moment aus der Praxis. Poste einfach aus dem Alltag und ohne Schnörkel. Das reicht vollkommen aus.

Strich 3: Content ist eine Gewohnheit


Viele posten, um dann wieder zu verschwinden. Dabei entsteht Vertrauen oft nicht im Post, sondern regelmäßig darunter: in den Kommentaren, in Antworten, in der Interaktion.

„Reichweite macht bekannt.
Interaktion macht glaubwürdig.“

Du hast keine Zeit? Dann brauchst du ein System, das absolut realistisch umsetzbar ist:

  • 1 Post pro Woche: eine echte Frage, die Kund:innen dir tagtäglich in der Beratung stellen, in Klartext beantworten.
  • 10 Minuten an drei Tagen: kommentiere bei relevanten Personen/Unternehmen aus deiner Zielgruppe.
  • Wenn du dich traust: Alle zwei Wochen ein kurzes Video: 30–60 Sekunden, ein Punkt, eine Aussage.

Du musst dafür auch nicht zum Entertainer wie Frank Elstner werden.

Die meisten scheitern nämlich nicht an Ideen. Sie scheitern an der Umsetzung. Weil ihnen ein System fehlt, das im Makleralltag funktioniert.

Wenn du dir genau so ein System einmal strukturiert anschauen willst: In der Social Media Maklerclass zeigen wir, wie du aus Fachwissen Routine machst, wie du dich als Experte positionierst und wie du von "Hund, Katze, Maus" zum Bild wirst, das erkannt wird.

„Du musst nicht perfekt posten. Aber du solltest klar erkennbar sein. 
Sonst rät niemand, wofür du stehst.“


Patrick Hamacher – Der Versicherungsmakler mit Cap