10 Lebensversicherer, die deutliche Beitragsverluste hinnehmen mussten

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Wie wirkten sich Corona und Zinskrise 2020 auf das Neugeschäft der deutschen Lebensversicherer aus? Zehn Anbieter mussten Beitragsrückgänge über sechs Prozent hinnehmen. Bei welchen Lebensversicherern das Minus noch deutlicher ausfiel.

Konnten deutsche Lebensversicherer den Neugeschäftsrekord aus 2019 wiederholen? Trotz der Einschränkungen für den Vertrieb, die die Corona-Krise mit sich brachte und dem anhaltenden Zinstief?

Diesen Fragen ging die ‚Zeitschrift für Versicherungswesen‘ nach und befragte jene Anbieter, die mehr als zwei Milliarden Euro gebuchte Bruttobeiträge aufweisen. Die Auswertung der Antworten wurde in Ausgabe 07/2021 veröffentlicht. Demnach sank das Prämienvolumen im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 0,4 Prozent auf etwa 103 Milliarden Euro. „Womöglich suchten viele Deutsche in der Krise vermehrt nach einem sicheren Hafen für ihr Geld – und meinten, ihn in der Lebensversicherung gefunden zu haben. Das ist umso bemerkenswerter, als schlechte Nachrichten über Renditerückgänge und hohen Lasten aus den Altgarantien auch 2020 die Öffentlichkeit dominierten und viele Verbraucherschützer die Branche unvermindert heftig attackierten“, schreibt Dr. Marc Surminski zu den möglichen Ursachen.

Den Auswertungen der vorläufigen Zahlen zufolge beläuft sich der Beitragsrückgang bei Branchenprimus Allianz Leben auf 5,4 Prozent. Doch bei zehn Anbietern fiel das Minus deutlicher aus. Um welche Lebensversicherer es sich handelt und wie hoch das Minus im Vergleich zum Vorjahr ausfällt, zeigt die Bilderstrecke.