Was bleibt nach dem Ableben eines Versicherungsmaklers? Ein Haufen Akten...

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Wie in den drei Beispielen aufgezeigt, gehört es zu den häufigsten Fehlern, dass die Nachfolgeplanung in weite Ferne geschoben oder zu spät begonnen wird. Wenn es dem Makler nicht egal ist, wer im Krankheits- oder Todesfall sich um die Kunden und das eigene Unternehmen kümmert, der sollte mindestens zwei Jahre vor dem geplanten Ruhestand mit der Planung beginnen. Und wer noch keinen exakten Zeitpunkt zum Schlussmachen festlegen will, der sollte wenigsten die wichtigsten Fragen der Nachfolge klären. Nachfolgeplanung ist nicht nur die Hinterlegung von Passwörtern für vertrauensvolle Personen oder ein Unternehmertestament.

Zu einer soliden Nachfolgeplanung gehören auch umfangreiche unternehmerische Überlegungen. Passt die Unternehmensform? Arbeite ich mit den richtigen Pools zusammen? Ist meine IT für einen möglichen Käufer überhaupt nutzbar? Sind Unterlagen wie Maklervertrag, Maklervollmacht und Datenschutzerklärung nach IDD und DSGVO überhaupt aktuell?

Auch wenn in zwei der oben aufgeführten Praxisfälle es noch einmal mit Nachfolge und Verkauf des Bestandes weitgehend noch gut gegangen ist, sollte die Suche nach einem entschlussfreudigen Käufer nicht unterschätzt werden. Überzogene Erwartungshaltungen an Preis und Käufer erschweren eine zügige Übernahme und Nachfolge. Es ist menschlich, dass man beim Käufer Eigenschaften erwartet, die durch das eigene Handeln geprägt sind. Deshalb ist professionelle Unterstützung bei der Nachfolgeplanung immer sinnvoll - meint Ihr AssekuranzDoc.