Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung ist Gutverdienern wichtig

Nach einer aktuellen Befragung des Marktforschungsinstitutes YouGov im Auftrag der Generali Versicherung, ist die Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung für über 52 Prozent der Gutverdiener unter den Selbstständigen mit einem Einkommen über 2.500 Euro pro Monat eine wichtige Versicherung. Rechtsschutzversicherung und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung folgen auf den Plätzen 2 und 3.

Fast jeder zweite Befragte (48%) nannte die Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung als wichtigste Versicherung für einen Betrieb im Schadenfall. Die Rechtschutzversicherung (41%) und die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (39%) folgten. Die Befragung wurd von YouGov im Auftrag der Generali Versicherungen durchgeführt.

"Unternehmer haften für Schäden, die sie oder ihre Mitarbeiter im Rahmen der Betriebstätigkeit verursachen. Das kann eine zerstörte Vase beim Umzug oder ein Wasserschaden in einem Gebäude aufgrund mangelhafter Durchführung einer Sanitärinstallation sein. Ein weiteres Beispiel hierfür ist, wenn eine Bedienung aus Versehen eine Suppe auf die Kleidung eines Gastes schüttet und möglicherweise sogar Verbrühungen erleidet", erläutert Hermann Haas, Bereichsleiter Firmenkunden Haftpflicht/Unfall der Generali Versicherungen die Ergebnisse. Entsprechend sei es nicht verwunderlich, dass Unternehmer sie als die wichtigste Versicherung sehen.

Weitere für Unternehmer bedeutende Versicherungen sind die Betriebsunterbrechungs-/Ertragsausfall- (22%) und Kfz-Versicherung (20%). Dahinter folgen die Gebäude- (15%) und Sach-/Inhaltsversicherung (13%).

Bedeutung von Firmenversicherungen bei Gutverdienern höher

Bei den Ergebnissen zeigt sich, dass Gutverdiener tendenziell die Bedeutung von Betriebsversicherungen höher einschätzen: So erachten bei Selbstständigen mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von über 2.500 EUR pro Monat 52 Prozent die Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung als bedeutsam, bei Selbstständigen mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von unter 2.500 EUR pro Monat sind es 45 Prozent. Ähnlich ist es bei der Rechschutz- (43% vs. 38%) und der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (41% vs. 32%). Auch bei der Betriebsunterbrechungsversicherung ist diese Tendenz zu erkennen (31% vs. 21%).

Quelle: Generali