Deutliche Beitragssteigerungen im nächsten Jahr zu erwarten

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Den privat versicherten Patienten drohen im nächsten Jahr Beitragssteigerungen von bis zu 41 Prozent. Das berichtet SPIEGEL ONLINE und beruft sich auf Untersuchungen der Tarifentwicklung im Neugeschäft von elf großen Anbietern.

Bei den meisten Versicherungen liegt die Beitragserhöhung zwischen 10 Prozent-20 Prozent, in Einzelfällen sind sie weit höher. So kostet der Tarif Royal 891 vom Münchener Verein 34,64 Prozent mehr als im Vorjahr, die AXA erhöht die Beiträge im Tarif Vision1-4500 sogar gleich um 41,65 Prozent. In der Übersicht, die das Nachrichtenmagazin verwendet, fehlen die Debeka, die DKV und die Central, die im vergangenen Jahr die Beiträge um durchschnittlich 12,9 Prozent anhob, in Einzelfällen gar um bis zu über 40 Prozent (Versicherungsbote.de berichtete: Central erhöht Beiträge drastisch). Bei der Central dürften die Beitragserhöhungen daher für das nächste Jahr moderater ausfallen.

Die Versicherer selbst beteuerten, dass es starke Erhöhungen nur in Einzelfällen in bestimmten Altersgruppen und Tarifen gebe, deren Beiträge in den letzten Jahren stabil waren. Die durchschnittlichen Werte der Beitragserhöhung gaben sie zwischen 2 Prozent und 3 Prozent an. Diese Werte sind aber nur bedingt aussagekräftig, da hier auch alle Versicherten mitgerechnet werden, die dieses Mal von einer Beitragserhöhung verschont bleiben.