Inter steigert Gewinn und Beiträge

Quelle: Inter Versicherungsgruppe

Die Inter Versicherungsgruppe ist 2025 in allen Versicherungssparten gewachsen. Neben höheren Beitragseinnahmen legte auch der Jahresüberschuss leicht zu. Mit der neuen Strategie „Inter 2030“ will der Konzern den Wachstumskurs fortsetzen.

Die Inter Versicherungsgruppe hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem soliden Wachstum abgeschlossen. Der Mannheimer Versicherer konnte die gebuchten Bruttobeiträge im vergangenen Jahr um 5,0 Prozent auf 1.122,6 Millionen Euro steigern. Parallel dazu erhöhte sich der Jahresüberschuss um 1,8 Prozent auf 18,2 Millionen Euro. Auch das Konzerneigenkapital legte um 2,9 Prozent auf 634,3 Millionen Euro zu. Die Bilanzsumme wuchs um 3,4 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro.

„Wir sind stolz auf unsere sehr gute Finanzkraft, die uns in zahlreichen Ratings erneut bestätigt wurde. So sind wir auch in gesamtwirtschaftlich herausfordernden Zeiten bestens gerüstet und können in die Ausweitung unseres Geschäftsmodells investieren“, sagt Roberto Svenda, Sprecher des Vorstands.

Zum Beitragswachstum trugen alle drei Versicherungssparten bei. Ebenfalls positiv entwickelte sich die zur Gruppe gehörende Bausparkasse Mainz, die ihr Neugeschäft ausbauen konnte und mit einem Ergebnisbeitrag von 4,0 Millionen Euro erneut einen wichtigen Beitrag zum Konzernergebnis leistete.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich der Versicherer ebenfalls optimistisch. In der Personenversicherung erwartet die Inter einen deutlich höheren Rohüberschuss. In der Kompositversicherung soll sich der Wachstumstrend mit einem prognostizierten Beitragsanstieg von mehr als sechs Prozent fortsetzen.

Inter-Zahlen 2025 in der Übersicht

  • Gebuchte Bruttobeiträge steigen um 5,0 Prozent auf 1.122,6 Mio. Euro
  • Jahresüberschuss wächst um 1,8 Prozent auf 18,2 Mio. Euro
  • Konzerneigenkapital erhöht sich um 2,9 Prozent auf 634,3 Mio. Euro
  • Bilanzsumme steigt um 3,4 Prozent auf 12.794,8 Mio. Euro
  • Bausparkasse Mainz steuert 4,0 Mio. Euro zum Konzernergebnis bei
  • Für 2026 erwartet die Gruppe einen höheren Rohüberschuss und weiteres Beitragswachstum in der Kompositversicherung.

Trotz der positiven Geschäftsentwicklung sieht die Inter insbesondere die steigenden Kosten im Gesundheitswesen als größte Herausforderung. Nach Unternehmensangaben legten die Ausgaben für Arzneimittel und allgemeine Krankenhausleistungen innerhalb eines Jahres jeweils um rund zehn Prozent zu.

„Steigende Gesundheitskosten sind für das Geschäftsmodell der privaten Krankenversicherung eine zentrale Herausforderung. Wir müssen medizinischen Fortschritt, verlässliche Leistungen und langfristige Bezahlbarkeit in Einklang bringen“, erläutert Finanzvorstand Dr. Sven Koryciorz. „Dabei hilft uns die Verzinsung unserer Kapitalanlagen, die seit Jahren zu den höchsten der Branche zählt.“

Mit der neuen Unternehmensstrategie „Inter 2030“ reagiert der Konzern auf den demografischen Wandel, steigende Gesundheitskosten und die Reformen der Bundesregierung. Ziel sei es, in allen drei Versicherungssparten nachhaltig zu wachsen und den Vertrieb weiter auszubauen.

„Wir wollen die Anzahl der Berater in unserer Ausschließlichkeitsorganisation stetig erhöhen, neue Maklerverbindungen schaffen und bestehende weiter ausbauen. Zusammen mit unseren Vertriebspartnern zeigen wir Stärke zum Wohl unserer Versicherten“, sagt Vertriebsvorstand Dr. Günther Blaich.