In der neuen Folge des Podcasts „Ich will da mal weg auf die Philippinen" sprechen wir mit Claudio Sieber, der seit sechs Jahren auf den Philippinen lebt, und mit Omer Dotou vom BDAE. Im ersten Teil geht es unter anderem darum, wie aus einer geplanten Auszeit ein neues Leben wurde, warum Claudio als offizieller Schweizer „Weltenbummler" trotz aufgelöstem Wohnsitz weiterhin steuerpflichtig ist – und warum Omer Dotou in seiner Beratung immer wieder erlebt, dass Remote Worker Reisekranken- und Auslandskrankenversicherung verwechseln.
Wer kennt’s nicht? Alles und jeder nervt: Arbeit, Bürokratie, Mitmenschen. Man möchte am liebsten sagen: „Ich bin dann mal weg“ und dann auch wirklich weg sein. Ich meine nicht wie Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg wandern, sondern komplett auswandern oder zumindest für längere Zeit mal wo anders leben.
Aber wie stellt man das an, ohne später als mahnendes Beispiel bei „Goodbye Deutschland“ zu landen? Ganz einfach: Man spricht mit Menschen, die diesen Schritt schon gegangen sind, mit Experten, die sich mit dem Auswanderern in das Land auskennen, oder am besten mit beiden.
Und genau das macht MarKo Petersohn in unserem Podcast-Format: „Ich will dann mal weg“, das in Kooperation mit dem BDAE entstand ist. An dieser Stelle ein großes DANKE dafür!
Ich will dann mal weg auf die Philippinen
Was braucht es, um einen sicheren Job in der Schweiz gegen ein Leben auf einer Insel im Südchinesischen Meer einzutauschen – und dort zu bleiben? Claudio Sieber hat genau das getan: Nach Jahren im Marketing und Vertrieb lebt er heute als freier Journalist auf den Philippinen. In der neuen Trilogie „Ich will dann mal weg auf die Philippinen" sprechen wir mit ihm und mit BDAE-Experte Omer Dotou über seinen Weg dorthin. Weil es viel zu besprechen gibt, haben wir die Folge wieder in drei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil geht es um die folgenden Themenschwerpunkte:
Ein Buch, sechs Jahre, ein Plan
Ausgelöst hat Claudios Ausstieg ausgerechnet ein Bestseller, den viele kennen, aber kaum jemand konsequent zu Ende denkt. Danach hat er sein Leben über Jahre radikal umgekrempelt: ein Kaffee am Tag, kaum neue Kleidung, Leitungswasser statt Restaurant. Am Ende stand eine Summe zusammen, die er selbst mit dem Eigenkapital für eine Schweizer Hypothek vergleicht. Wie er das durchgezogen hat, ohne auszubrennen oder aufzugeben – und welches Buch wirklich dahintersteckt – erzählt er im Gespräch.
Vom Bucket-List-Touristen zum „Slow Traveler"
Am Anfang wechselte Claudio die Länder im Wochentakt – Instagram-Hotspot für Instagram-Hotspot. Irgendwo in Asien kippte das komplett: aus Wochen wurden Monate, aus Monaten Jahre. „Ich wollte keine Wecker mehr stellen", sagt er über diesen Moment. Was genau in Südostasien passiert ist, dass er nie wieder zurückwollte, und warum ihn ausgerechnet die Philippinen und nicht eines der Nachbarländer festgehalten haben – das ist eine der besten Geschichten der Folge.
Weltenbummler, ein Rechtsstatus, den selbst viele Schweizer nicht kennen
Wer sich in der Schweiz lange genug im Ausland aufhält, ohne dort sesshaft zu werden, bekommt einen offiziellen Titel verpasst, der wie ein Scherz klingt, aber tatsächlich im Zivilgesetzbuch steht: Weltenbummler. Claudio trägt diesen Status bis heute. Was er konkret bedeutet, welche steuerlichen Pflichten daranhängen – und warum Omer Dotou im Gespräch ziemlich überrascht ist, dass es sowas in Deutschland nicht gibt – hören Sie im Podcast.
Die Versicherungsfrage, an der die meisten Remote Worker scheitern
Ein Thema, bei dem Omer Dotou in seiner Beratungspraxis fast täglich denselben Fehler sieht: Reisekrankenversicherung oder Auslandskrankenversicherung – viele Remote Worker halten beides für austauschbar. Ist es aber nicht, und wer im Ausland arbeitet statt nur zu reisen, kann damit im Ernstfall ohne Schutz dastehen. Woran man erkennt, welche der beiden man wirklich braucht, erklärt Omer Dotou im Detail in der Folge.
Die Antworten darauf und vieles mehr gibt’s im Podcast. Hören Sie direkt hier auf Spotify und hier auf Apple-Podcast rein!