Was viele Versicherer in Core-Transformationen zu spät erkennen

Eine Produktanpassung. Eigentlich eine kleine Änderung. Und trotzdem: ein Ticket ans IT-Team, eine Abstimmung mit dem Plattformanbieter, ein Umsetzungszeitraum von mehreren Wochen. Eine Situation, die in vielen Organisationen zur Normalität geworden ist und kaum noch hinterfragt wird.

Dabei ist genau das der Moment, in dem Core-Transformationen scheitern. Nicht weil die Systeme technisch veraltet sind. Sondern weil sie keine echte operative Unabhängigkeit ermöglichen.

Das eigentliche Problem ist oft nicht das Alter des Systems

Eines der größten Probleme, das wir im Markt beobachten, ist folgendes: Viele Versicherer arbeiten mit Plattformen, die technisch gesehen nicht alt sind, und trotzdem scheitern sie daran, die tatsächlichen Anforderungen des Business zu erfüllen.

In vielen Fällen liegt das nicht am System selbst, sondern am Anbieter dahinter. Anbieter, die in den letzten Jahren nicht mit der Entwicklung moderner Core-Plattformen Schritt halten konnten. Die Investitionen, die Versicherer in diese Systeme gesteckt haben, sollten Weiterentwicklung bringen, aber diese Weiterentwicklung findet einfach nicht statt.

Und mit der Zeit bedeutet das: Das System hört auf, modern zu sein. Nicht weil es alt wurde, sondern weil es stehengeblieben ist.

Wenn der Anbieter nicht liefert, zahlt der Versicherer den Preis

Wenn ein Anbieter aufhört, in seine Lösung zu investieren, trifft das seine Kunden direkt. Versicherer enden mit Core-Systemen, die neue Produkte nicht mehr so schnell entwickeln können wie der Wettbewerb. Integrationen mit modernen Vertriebs- und Serviceplattformen werden zum Problem. Die Fähigkeit, auf Marktveränderungen zu reagieren, schwindet und das ist eine Situation, die sich mit der Zeit nur verschlechtert.

Besonders kritisch, selbst wenn Updates eingeführt werden, passiert das in vielen Fällen manuell, Kunde für Kunde. Das kostet nicht nur Zeit. Es bedeutet auch, dass verschiedene Versicherer auf demselben Core-System unterschiedliche Funktionalitäten haben. Nicht alle profitieren zur gleichen Zeit von denselben Verbesserungen.

Die gefährlichste Abhängigkeit entsteht schleichend

Eines der größten Probleme für Versicherer ist es, in einer Anbieterbeziehung festzustecken, die keinen echten Mehrwert mehr liefert. Der Wechsel ist schwer, zu viel Zeit, Geld und Aufwand wurden bereits investiert. Aber in einer Partnerschaft zu verbleiben, in der der Service nicht stimmt, ist keine echte Option.

Manche Anbieter schaffen diese Abhängigkeit von Anfang an, indem sie Versicherern keine Kontrolle über Konfigurationsänderungen geben. Jede kleine Anpassung erfordert einen Code-Eingriff, der vom Anbieter durchgeführt werden muss. Der Versicherer gewinnt nie wirklich die Kontrolle über seine eigene Modernisierung. In gewissem Sinne liegt das gesamte Transformationsprojekt außerhalb seiner eigenen Hände.

Eine Entscheidung für die nächsten zwanzig Jahre

Eine neue digitale Versicherungsplattform ist keine kurzfristige Investition. Sie ist eine Entscheidung für die nächsten zwanzig Jahre, ähnlich wie die alten Core-Systeme, die Jahrzehnte im Einsatz waren.

Die Entscheidungen, die heute über die Modernisierung der Core-Infrastruktur getroffen werden, werden noch in zwanzig Jahren spürbar sein. Das macht die Wahl des richtigen Partners so entscheidend.

Was Versicherer dabei brauchen, ist eine Plattform, die nicht nur heute funktioniert, sondern die echte operative Unabhängigkeit ermöglicht: Produkte und Prozesse konfigurierbar zu halten, ohne jeden Schritt vom Anbieter abhängig zu machen. Eine Architektur, die mit dem Business mitwächst, statt es zu bremsen.

Genau das ist der Anspruch, mit dem die Plattform von tech11 entwickelt wurde, und der Grund, warum immer mehr Versicherer nach Alternativen suchen, die langfristige Anpassungsfähigkeit in den Mittelpunkt stellen.

Mehr über den Ansatz von tech11: www.tech11.com




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