Die BCA AG hat mit der Vema einen weiteren strategischen Aktionär gewonnen. Der Maklerverbund beteiligt sich mit einem Aktienpaket von 9,99 Prozent am Maklerpool und vertieft damit die bestehende Kooperation.
Die Vema Versicherungsmakler Genossenschaft eG beteiligt sich mit 9,9 Prozent an der BCA AG. Beide Unternehmen sind bereits seit 2023 partnerschaftlich verbunden. Seither können ausgewählte Leistungsbausteine des jeweils anderen zur Markterweiterung genutzt werden.
Mit dem Einstieg der Vema verschiebt sich auch die Eigentümerstruktur. Denn der Verbund erwirbt alle bislang von der Knörrer GmbH und der bbg Betriebsberatungs GmbH gehaltenen Anteile. Über weitere Details haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Damit ergibt sich ein bunter Blumenstrauß ein Großaktionären aus der Versicherungswirtschaft. Neben der Vema zählen folgende Unternehmen zu den Aktionären der BCA AG.
- Barmenia Krankenversicherung AG: 9,99 Prozent
- Die Bayerische Prokunde AG: 9,99 Prozent
- Die Haftpflichtkasse VVaG: 9,99 Prozent
- IDEAL Beteiligungen AG: 9,99 Prozent
- Signal Iduna Holding AG: 9,99 Prozent
- Stuttgarter Versicherung Holding AG: 9,99 Prozent
- Süddeutsche Krankenversicherung: 9,99 Prozent
- VHV Allgemeine Versicherung AG: 9,99 Prozent
- VOLKSWOHL-BUND Lebensversicherung a.G.: 9,99 Prozent
Die Beteiligung erfolgt in einer Phase zunehmender Konsolidierung im Maklerpool- und Dienstleistermarkt. Größere Plattformen, Finanzinvestoren und neue Marktteilnehmer sorgen seit Jahren für Bewegung. Die Vema sieht sich nach eigenen Angaben daher zunehmend in der Verantwortung, Maklern ein nachhaltiges Arbeiten ohne direkte oder indirekte Einflussnahme durch Finanzinvestoren zu ermöglichen.
„Mit der Beteiligung setzen wir ein Zeichen, den offenen Marktzugang für freie Makler zu erhalten und sichern für unsere Makler den Zugriff auf leistungsfähige Investmentlösungen“, sagt Johannes Neder, Vorstand der Vema.
Beide Unternehmen stellen bei der Transaktion vor allem ihre Unabhängigkeit heraus. Während die Vema genossenschaftlich organisiert ist, wird die BCA von Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit getragen. Damit positionieren sich beide Häuser bewusst als Alternative zu investorengetriebenen Plattformmodellen.
„Die Vertiefung der Kooperation durch die Beteiligung unterstreicht unser gemeinsames Ziel, unseren angeschlossenen Partnern eine sichere Heimat zu bieten, die frei von Investoreninteressen ist“, erklärt BCA-Vorstand Frank Ulbricht.