LV1871: Neugeschäft steigt deutlich an

Quelle: LV1871

Die LV 1871 meldet für das Geschäftsjahr 2025 gute Zahlen. Besonders bei der Beitragssumme des Neugeschäfts sowie bei den gebuchten Bruttobeitragseinnahmen habe der Versicherer punkten können. Auch der Rohüberschuss sei deutlich gestiegen.

Die Lebensversicherung von 1871 (LV 1871) hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Marktposition weiter ausgebaut. Der Versicherer konnte sowohl beim Neugeschäft als auch bei den gebuchten Bruttobeiträgen zulegen. Mit einer Beitragssumme des Neugeschäfts von 2,5 Milliarden Euro erzielte der Münchener Versicherer ein Plus von 10,0 Prozent. Insgesamt stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 6,7 Prozent auf 755,4 Millionen Euro.

Die laufenden Beitragseinnahmen kletterten sogar um 5,0 Prozent auf auf 636,2 Millionen Euro. Parallel dazu kletterte das Einmalbeitragsvolumen um 16,8 Prozent auf 119,2 Millionen Euro. Dieses Ergebnis sei insbesondere durch fondsgebundenes Geschäft getragen wurden.

Resultierend daraus stieg der Rohüberschuss um 15,1 Prozent auf 172,7 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte dieser noch bei 150,0 Millionen Euro gelegen. An diesem Ergebnis werden die Versicherungsnehmer beteiligt. Für die Direktgutschrift sind 90,9 Millionen Euro vorgesehen. Weitere 75,8 Millionen Euro fließen in die Rückstellung für Beitragsrückerstattung.

LV 1871-Ergebnisse in der Übersicht

  • Neugeschäft: 2,5 Milliarden Euro (+10,0 Prozent)
  • Gebuchte Bruttobeiträge: 755,4 Millionen Euro (+6,7 Prozent)
  • Laufende Beiträge: 636,2 Millionen Euro (+5,0 Prozent)
  • Einmalbeiträge: 119,2 Millionen Euro (+16,8 Prozent)
  • Rohüberschuss: 172,7 Millionen Euro (+15,1 Prozent)
  • Eigenkapital: 163,0 Millionen Euro
  • Freie RfB: 261,3 Millionen Euro
  • Nettoverzinsung: 2,8 Prozent
  • Kapitalanlagen: 5,893 Milliarden Euro

Das Eigenkapital wurde erneut um 6,0 Millionen Euro gestärkt und liegt nun bei 163,0 Millionen Euro. Die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung erhöhte sich von 234,1 Millionen Euro auf 261,3 Millionen Euro.

Überdies sei eine Nettoverzinsung von 2,8 Prozent erreicht worden. Im Vorjahr hatte diese noch bei 3,2 Prozent gelegen. Die Nettobewertungsreserven beliefen sich zum Jahresende auf 242,2 Millionen Euro. Das entspricht einer Reservequote von 4,1 Prozent im Verhältnis zum Buchwert der Kapitalanlagen von 5,893 Milliarden Euro.