Axa liefert Rekordzahlen und lässt Dividenden steigen

Quelle: ChatGPT

Die Axa hat im Jahr 2025 ein Rekordergebnis eingefahren. Vor allem das Schaden- und Unfallgeschäft sowie Lebens- und Krankenversicherungen treiben die Gewinne. Der Konzern kündigt zudem höhere Dividenden und weitere Aktienrückkäufe an.

Der französische Versicherer Axa hat im Geschäftsjahr 2025 in allen Geschäftsbereichen zugelegt. Sowohl Umsatz als auch Gewinne legten zu, während die Solvenzquote weiter verbessert wurde. Für Aktionäre kündigt der Konzern eine höhere Dividende sowie ein neues Aktienrückkaufprogramm an. „2025 hat Axa erneut ein sehr starkes Jahr geliefert“, sagte Vorstandschef Thomas Buberl. Besonders die Kernsegmente hätten zum Wachstum beigetragen.

Mit einem Umsatz von 115,5 Milliarden Euro konnte der Versicherer ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Auch das operative Ergebnis sei um sieben Prozent auf knapp 8,4 Milliarden Euro gestiegen. Der Nettogewinn kletterte um 26 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro.

Zu den guten Ergebnissen hätten alle Geschäftsbereiche beigetragen. Die Schaden- und Unfallversicherung wuchs um fünf Prozent auf 58 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis erhöhte sich um neun Prozent auf rund 5,9 Milliarden Euro. Zuwächse kamen sowohl aus dem Firmenkundengeschäft als auch aus privaten Versicherungssparten. Gleichzeitig verbesserte sich die Profitabilität. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote sank auf 90,6 Prozent.

Auch der Bereich Leben & Gesundheit entwickelte sich positiv. Die Einnahmen stiegen auf 56,5 Milliarden Euro, während die operativen Gewinne um sieben Prozent auf 3,5 Milliarden Euro zulegten. Die Solvency-II-Quote lag zum Jahresende bei 224 Prozent und damit neun Punkte über dem Vorjahreswert. Besonders dynamisch entwickelte sich die Krankenversicherung, deren Gewinn um 17 Prozent wuchs.

Aktionäre sollen ebenfalls von der guten Entwicklung profitieren. Axa plant eine Dividende von 2,32 Euro je Aktie, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Zusätzlich kündigte der Konzern ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1,25 Milliarden Euro an. Bereits zuvor hatte Axa im Zusammenhang mit dem Verkauf der Vermögensverwaltung eigene Aktien im Wert von 3,8 Milliarden Euro zurückgekauft.

Für das laufende Jahr zeigt sich die Konzernspitze optimistisch. Das operative Ergebnis pro Aktie soll 2026 am oberen Ende der geplanten Wachstumsbandbreite von sechs bis acht Prozent steigen. Zugleich arbeitet Axa bereits am nächsten strategischen Plan für die Jahre 2027 bis 2029, der im September 2026 vorgestellt werden soll.