Die guten Zahlen seien auch durch den Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung unterstützt worden. Hier sei im vergangenen Jahr das operative Ergebnis um 1,7 Prozent gestiegen und liegt somit bei 5,6 Milliarden Euro. Die Neugeschäftsmarge sei mit 5,7 Prozent stabil geblieben. Der Barwert der Neugeschäftsbeiträge sei um 2,9 Milliarden Euro auf 84,7 Milliarden Euro angewachsen. Das ist ein Plus von 3,5 Prozent.
Allianz-Zahlen in der Übersicht:
- Operatives Ergebnis steigt um 8,4 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro
- Gesamtumsatz wächst um 4,0 Prozent auf 186,9 Milliarden Euro
- Jahresüberschuss klettert um 10,9 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro
- Solvency-II-Kapitalquote steigt von 208 Prozentauf 218 Prozent
- Schaden-Kosten-Quote fiel um 1,2 Prozentpunkte auf 92,2 Prozent.
- Vorstand schlägt Dividende in Höhe von 17,10 Euro pro Aktie vor, nach 15,40 Euro pro Aktie im Vorjahr
- 2026 soll das operative Ergebnis zwischen 16,40 und 18,40 Milliarden Euro liegen
Schaden-Kosten-Quote sinkt
Die Komposit-Sparten legten beim Umsatz um 4,7 Prozent auf jetzt 86,7 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig wuchs das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent auf 9,0 Milliarden Euro. Dies sei vor allem auf ein verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis zurückzuführen. Dadurch sei auch die Schaden-Kosten-Quote um 1,2 Prozentpunkte auf 92,2 Prozent angestiegen.
Im Bereich der Kapitalanlagen vermeldet der Konzern verbesserte Zahlen. Während das Geschäftsvolumen um 5,8 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro wuchs, kletterte das operative Ergebnis um 3,0 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Gestiegen ist derweil das für Dritte verwaltete Vermögen. Hier kletterten die Zahlen um 70 Milliarden Euro auf 1.990 Milliarden Euro.
Einen Tag vor Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen hatte die Allianz ein erneutes Rückkaufprogramm für eigene Aktien angekündigt. In Summe sollen bis zu 2,5 Milliarden Euro investiert werden. Das Programm solle im März 2026 starten und bis spätestens zum Jahresende andauern. Die erworbenen Anteile will der Versicherer einziehen. Dadurch soll die Zahl der Aktien am Markt verringert werden. Ähnliche Programme hatte es bereits in der Vergangenheit gegeben.