Der Vermittlerverband AfW ruft aktuell alle Versicherungsvermittler zu einer großen Online-Umfrage auf. Die Ergebnisse sollen die politische Vertretung der Branchenziele untermauern.
Bereits zum 18. mal führt der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW seine Online-Branchenumfrage "Vermittlerbarometer" durch. Dazu ruft der Berliner Verband alle Vermittler im Versicherungs- und Finanzanlagenbereich sowie Darlehensvermittler auf, sich an dieser Umfrage zu beteiligen. Für die Umfrage müssen die Teilnehmer nicht Mitglied im Verband sein. Dem AfW geht es primär darum eine große Anzahl an Marktteilnehmern zu gewinnen.
„Unsere politische Arbeit lebt von belastbaren Rückmeldungen aus der Praxis. Je fundierter die Datenlage, desto klarer und überzeugender können wir die Interessen der Vermittlerinnen und Vermittler vertreten“, betont AfW Vorstand Frank Rottenbacher die Notwendigkeit einer Teilnahme an der Online-Umfrage.
In den vergangenen Jahren seien die Ergebnisse stets in die politische Arbeit des Verbands eingebracht worden. So seien beispielsweise die Ergebnisse aus den Vorjahren in die Stellungnahme des Nationalen Kontrollrates eingeflossen und hätten im politischen Diskurs mitgeholfen, das Gesetz zur BaFin-Aufsicht für 34f-Vermittler bisher zu verhindern.
Vor dem Hintergrund neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen sei in der aktuellen Umfrage das Thema Verbraucherkreditvermittlung nochmals ausgeweitet und vertieft worden.
Die Umfrage ist anonym und bis zum 28. Februar 2026 offen für alle Vermittler und Berater. Sie dauert rund 20 bis 25 Minuten und ist für die für die politische Vertretung der Branchenziele äußerst wichtig. Besonders wichtig seien vielfältige Perspektiven aus allen Erlaubnisbereichen, um ein umfassendes Stimmungsbild der Branche zu erhalten. „Wir möchten ausdrücklich dazu ermutigen, den Umfragelink weiterzugeben“, so Rottenbacher weiter.