Itzehoer feiert bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte

Quelle: Itzehoer Versicherungen

Die Itzehoer Versicherungen melden für 2025 ein Rekordergebnis. Allein der Jahresüberschuss hat sich mehr als verdoppelt. Auch Beiträge, Kfz-Bestand und Rechtsschutzgeschäft wachsen kräftig.

Die Itzehoer Versicherungen blicken in ihrer Vorabbilanz auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit konnte seinen Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln und erreicht damit nach eigenen Angaben das beste Ergebnis seit Bestehen des Unternehmens. So kletterte der Jahresüberschuss von zehn Millionen Euro im Jahr 2024 auf 21 Millionen Euro im Jahr 2025.

Parallel dazu legte auch das Beitragsaufkommen spürbar zu. Die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen um elf Prozent von 850 Millionen Euro auf rund 944 Millionen Euro. Damit rückt für das Unternehmen eine wichtige Marke näher. „Die Milliardenmarke an Beitragsaufkommen ist damit in Sicht“, sagte der Itzehoer Vorstandsvorsitzende Uwe Ludka.

Wachstumstreiber bleibt weiterhin das Geschäft mit Kfz-Versicherungen. Die Anzahl der versicherten Risiken erhöhte sich im Jahr 2025 um zwei Prozent auf 1,54 Millionen. Gleichzeitig habe sich die Rechtsschutzversicherung zum zweiten starken Standbein entwickelt. Die Zahl der Verträge stieg um drei Prozent auf rund 390.000. Das Beitragsaufkommen legte in diesem Segment um sechs Prozent auf etwa 83,3 Millionen Euro zu.

Ein zentraler Baustein der Zukunftsstrategie sei das unternehmensweite Transformationsprojekt „Futuro“. Ziel ist die vollständige Erneuerung der IT-Kernanwendungen über alle Unternehmensbereiche hinweg. Die Modernisierung umfasst sämtliche Prozessschritte von der Antragsbearbeitung bis zur Schadenregulierung.

Für das kommende Jahr zeigt sich das Ludka zuversichtlich. Die Ertragslage soll sich auf dem hohen Niveau des Jahres 2025 stabilisieren. Beim Beitragsaufkommen werde ein weiteres Wachstum erwartet, wenn auch mit etwas geringerem Tempo. Der Schwerpunkt dürfte dabei erneut im Kraftfahrtgeschäft liegen.