Wüstenrot verschmilzt Aachener Bausparkasse

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Die Wüstenrot Bausparkasse hat die Übernahme der Aachener Bausparkasse (ABAG) abgeschlossen. Zudem wurden Vertriebskooperationen mit der Mehrheit der früheren Eigentümer festgezurrt.

Seit Ende 2018 gehört die Aachener Bausparkasse zur Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) aus Stuttgart. Damals hatte die Wüstenrot Bausparkasse die rund 300 Mitarbeiter starke Bausparkasse übernommen. Vorher war die ABAG im Besitz von insgesamt neun Versicherern. Zu den Unternehmen zählen ARAG, Barmenia, Continentale, Gothaer, Huk-Coburg, LVM, Mecklenburgische, Universa und die WWK Versicherungen.

Für die W&W-Tochter war es bereits der dritte Einkauf innerhalb von zehn Jahren. Zuvor waren 2009 die Münchener Vereinsbank Victoria Bauspar AG (VVB) und ein Jahr später die Allianz Dresdner Bauspar AG mit Sitz in Bad Vilbel von der Wüstenrot erworben worden.

Nun vermeldet die Wüstenrot die Finalisierung der Übernahme. Die Aachener Bausparkasse sei damit jetzt auch rechtlich auf die Bauspartochter der W&W-Gruppe verschmolzen worden. Für Kunden solle sich indes nichts verändern. So würden sämtliche Vertragsnummern sowie geltende Konditionen und Bedingungen bestehen bleiben. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Durch die Übernahme der ABAG will das Unternehmen aus Ludwigsburg seinen Marktanteil weiter ausbauen. Dazu seien Partnerschaften mit den vorherigen Besitzern getroffen worden. Diese Unternehmen wollen Wüstenrot künftig als exklusiven Produktpartner für das Geschäft mit Bausparverträgen und Baufinanzierung nutzen. „Mit der Mehrheit der früheren Eigentümer der ABAG, die aus dem Versicherungsbereich stammten, konnten in den zurückliegenden Monaten weit reichende Vertriebskooperationen vereinbart werden.“, sagte Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse AG. Durch die Kooperationen solle jährlich ein zusätzliches Neugeschäft im dreistelligen Millionenbereich generiert werden.